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Nach Boom China will große Infrastruktur-Vorhaben vorantreiben

Im Kampf gegen die Konjunkturabkühlung setzt China auf Infrastruktur-Projekte. Da Peking weiter mit schwierigen Investitionsbedingungen rechnet, soll die Effektivität der staatlichen Ausgaben steigen.

Im Kampf gegen die Konjunkturabkühlung setzt China auf große Infrastruktur-Projekte. Der Start solcher Bauvorhaben werde in diesem Jahr forciert, kündigte die staatliche Planungs- und Reformkommission NDRC mit. Dazu sollten auch stärker die Regionalbehörden in die Verantwortung genommen werden. Da die Investitionsbedingungen schwierig blieben, müsse die Effektivität der staatlichen Ausgaben gesteigert werden. China müsse bei den Reformen die beste Kombination finden, um für stabiles Wachstum, die notwendigen Anpassungen in der Wirtschaft und eine angemessene Stärkung des Binnenkonsums zu sorgen.

Nach jahrzehntelangem Boom will die Regierung in Peking die Wirtschaft umbauen, um die Binnennachfrage zu stärken und unabhängiger vom Export zu werden. Dafür nimmt sie auch geringere Wachstumsraten in Kauf. Zuletzt wuchs aber die Furcht vor einer zu starken Abkühlung der Konjunktur, was auch auf die Weltwirtschaft durchschlagen könnte. Die zweitgrößte Volkswirtschaft nach den USA war im vergangenen Jahr mit 6,9 Prozent so wenig gewachsen wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Für dieses Jahr rechnet die Planungsbehörde mit einem Plus von 6,5 bis sieben Prozent.

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