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Bundesfinanzministerium Steuereinnahmen sprudeln auch im Januar

Auch im Januar haben Bund und Länder wieder mehr Steuern eingenommen. Das Bundesfinanzministerium glaubt, dass die deutsche Wirtschaft auf Wachstumskurs bleiben wird.

Bund und Länder sind mit einem satten Steuerplus ins neue Jahr gestartet. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums nahm der Fiskus im Januar 44,8 Milliarden Euro ein und damit 3,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Wie schon im vergangenen Jahr wurden die Steuereinnahmen von der guten Konjunktur beflügelt. Wegen zahlreicher Sondereffekte lässt sich das Januar-Ergebnis allerdings nicht für das Gesamtjahr hochrechnen.

Der gute Arbeitsmarkt begünstigte im Januar erneut die beiden ertragreichsten Steuern: Das Lohnsteueraufkommen legte um 0,8 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro zu. Die Umsatzsteuern brachten mit 17,8 Milliarden Euro 9,3 Prozent mehr ein. Bei anderen Steuern gab es massive Verzerrungen. So stiegen die Einnahmen aus der von Unternehmen gezahlten Körperschaftsteuer um 246,6 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Dem Ministerium zufolge waren dafür unter anderem Betriebsprüfungen die Ursache.

Bundesfinanzministerium zeigt sich zuversichtlich

In seinem Monatsbericht zeigte sich das Ministerium zuversichtlich, dass die deutsche Wirtschaft - und damit die Steuereinnahmen - auf Wachstumskurs bleiben. So spreche der Aufwärtstrend bei den Auftragseingängen für eine zunehmende Industrieproduktion in den nächsten Monaten. Außerdem sollten der private und staatliche Konsum vor dem Hintergrund des anhaltenden Beschäftigungsaufbaus und der Herausforderungen der Flüchtlingsmigration weiter steigen. Im Schlussquartal 2015 war das deutsche BIP zum Vorquartal um 0,3 Prozent gestiegen.

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