Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Freizeit-Ausgleich DGB fordert zusätzlichen Feiertag im Norden

Der DGB hat eine Angleichung der Zahl der Feiertage in Deutschland gefordert. Die Unterschiede sind groß. Manche Länder haben neun Feiertage, der Spitzenreiter hat zwölf.

Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes Nord (DGB Nord), Uwe Polkaehn, hat einen zusätzlichen Feiertag in Hamburg und Schleswig-Holstein vorgeschlagen. Der Norden habe einen Nachholbedarf gegenüber Bayern und den katholisch geprägten Bundesländern, und der Arbeitsdruck wachse enorm, erklärte Polkaehn am Montag. Er schlug den Reformationstag vor, analog der Regelung in den fünf ostdeutschen Bundesländern.

"Damit würden wir auch die Angleichung der Jahresarbeitszeiten in Deutschland fördern", erklärte Polkaehn. "Was gemeinsam erwirtschaftet wird, muss gerecht verteilt sein."

Wie die Sonntage sind die Feiertage laut Verfassung "Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung". Außer dem Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober entscheiden die Bundesländer, welche Tage Feiertage sind.

Spitzenreiter Augsburg

Hamburg und Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Berlin haben im Jahr neun gesetzliche Feiertage, drei ostdeutsche Länder und Hessen zehn. In Bayern sind es zwölf, in Gemeinden mit katholischer Bevölkerung 13, in der Stadt Augsburg sogar 14. Dort wird am 8. August das sogenannte Friedensfest gefeiert.

Der Reformationstag wird am 31. Oktober im Gedenken an die Reformation der Kirche durch Martin Luther gefeiert. Zum 500. Jahrestag soll er im kommenden Jahr einmalig in ganz Deutschland gesetzlicher Feiertag sein. "Das könnten wir doch gut ab 2018 in Serie gehen lassen", erklärte Polkaehn.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
 
 
 
Mehr Artikel aus dem Ressort Wirtschaft