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Deutsche wollen Fusion Londoner Börse legt Jahreszahlen vor

Die London Stock Exchange informiert über die Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr. Anleger dürften dabei auch mögliche Aussagen zur geplanten Fusion mit der Deutschen Börse interessieren.

EU-Kommissar Günther Oettinger hat die Pläne einer Fusion der Deutschen Börse mit der London Stock Exchange (LSE)  grundsätzlich begrüßt. Es lägen zwar noch keine belastbaren Zahlen vor, sagte Oettinger Reuters am Rande einer Veranstaltung der Atlantik-Brücke in Düsseldorf.

"Wichtig ist, im Bereich der Börsen haben wir eine globale Entwicklung und die beiden Börsen sind je alleine auf Dauer tendenziell zu klein." Die EU-Kommission werde die Pläne sicher gründlich prüfen. Es sei aber richtig, dass da Bewegung drin ist. "Wir haben unsere Regeln. Wir haben unsere Spielräume. Und im Rahmen der Spielräume hoffe ich auf eine wohlwollende Begleitung."

Oettinger setzt sich für Konsolidierung ein

Deutsche Börse und LSE hatten in der vergangenen Woche angekündigt, zum mit Abstand größten Börsenbetreiber Europas verschmelzen zu wollen. Die EU-Kommission muss die Pläne prüfen. Dafür ist EU-Digitalkommissar Oettinger allerdings nicht zuständig, sondern die Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.     

Der frühere Ministerpräsident von Baden-Württemberg hat sich im Amt als EU-Kommissar für Digitales mit Blick auf den globalen Wettbewerb mehrfach für eine stärkere Konsolidierung in der Telekombranche eingesetzt.

Bundesregierung hält sich mit Aussagen zurück

Deutsche Börse und LSE wären gut 25 Milliarden Euro wert und könnten Wettbewerbern aus den USA und Asien besser Paroli bieten. Die US-Konkurrenten ICE und CME denken deshalb darüber nach, den Deal mit einer Gegenofferte für die LSE zu torpedieren. Die Bundesregierung hält sich bislang bedeckt, wie sie zur Fusion von Deutscher Börse und LSE steht. Wichtig ist Politikern aller Parteien, dass der Finanzplatz Frankfurt nicht leidet und dass der Börsenbetrieb weiter von deutschen und europäischen Aufsehern kontrolliert wird.

Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter hatte auf ein Gegenangebot des US-Rivalen Intercontinental Exchange (ICE) für die Londoner gelassen reagiert: Die Gespräche mit der LSE würden fortgesetzt. Die neue europäische Super-Börse soll ihren rechtlichen Sitz in der britischen Hauptstadt haben und von Kengeter als Gesellschaft nach britischem Recht geführt werden. Bis spätestens zum 22. März müssen die beiden Partner ein bindendes Angebot zur Fusion veröffentlichen.

Mitteilung Deutsche Börse 26.2.2016

Deutsche Börse zu Geschäftsjahr 2015

Deutsche Börse zu Q3/2015

Mitteilung Börse zu Chefwechsel

Lebenslauf Kengeter

Kennzahlen Deutsche Börse

Geschäftsberichte Deutsche Börse

Deutsche Börse zur Übernahme von 360T

Deutsche Börse zur Übernahme von Stoxx und Indexium

Link zu LSE-Mitteilungen

Mitteilung Deutsche Börse 23.2.2016

Mitteilung ICE 1.3.2016

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