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Neuer Fünf-Jahresplan China senkt Wachstumsprognose auf 6,5 Prozent

China hat seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 6,5 bis sieben Prozent gesenkt. Die schwächelnde Konjunktur in der Volksrepublik hatten zuletzt auch deutsche Exporteure gespürt.

China strebt in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 6,5 bis sieben Prozent an. Das sagte Ministerpräsident Li Keqiang laut Redetext am Samstag. Im vergangenen Jahr waren es 6,9 Prozent, so wenig wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr.

Die konjunkturelle Abkühlung in der Volksrepublik spüren viele Länder, auch die deutschen Exporteure. Experten gehen davon aus, dass sich der Trend fortsetzt. Nicht wenige Fachleute zweifeln an den Daten aus Peking und kalkulieren mit deutlich niedrigeren Steigerungsraten.

Im Entwurf des neuen Fünfjahresplans der kommunistischen Führung heißt es zudem, im Schnitt solle das Wirtschaftswachstum in dem Zeitraum bei oder oberhalb von 6,5 Prozent liegen. Das Papier soll in den nächsten zwei Wochen verabschiedet werden. China baut seine exportlastige Wirtschaft gerade um. Vor allem der Dienstleistungssektor soll gestärkt werden. So wird etwa damit gerechnet, dass es bei Konsumgütern dieses Jahr ein Plus von elf Prozent geben wird.

Angeschoben wird die Wirtschaft im Reich der Mitte traditionell von staatlichen Investitionen. Das Finanzministerium in Peking rechnet dieses Jahr mit einem Haushaltsdefizit von drei Prozent im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt. 2015 waren es nur 2,3 Prozent.

China investiert aber nicht nur in die Wirtschaft, sondern auch sein Militär. Die Ausgaben in diesem Bereich dürften 2016 um 7,6 Prozent auf umgerechnet 133 Milliarden Euro klettern. Das ist allerdings der niedrigste Anstieg seit sechs Jahren. Die Militärausgaben belaufen sich damit in etwa auf ein Viertel des entsprechenden US-Budgets.

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