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"Zurück in die Zukunft" Marty McFlys selbstschnürende Turnschuhe kommen

Seit "Zurück in die Zukunft" sind selbstschnürende Sneaker der Traum vieler Turnschuh-Fans. Nun wird er wahr: Zu Weihnachten bringt Nike das erste Serienmodell heraus. Allerdings mit einem Fehler.

Es ist eine Szene, die Fans der Kino-Trilogie "Zurück in die Zukunft" bis heute im Gedächtnis ist: Marty McFly (Michael J. Fox) schlüpft in seine Nike-Turnschuhe – und die Schnürsenkel zurren sich per Automatik selbst fest.

27 Jahre später werden die Schuhe nun tatsächlich Realität. Wie der US-Sportartikelhersteller am Mittwoch in New York mitteilte, soll der "Nike HyperAdapt 1.0" zu Weihnachten auf den Markt kommen und in drei Farben verfügbar sein. Einzige Einschränkung: Die Käufer müssen Nutzer der neuen Handy-App Nike+, die im Sommer veröffentlicht wird, sein.

Der Serienreife waren einige Experimente vorangegangen. Inspiriert von einer Fan-Petition erschien 2011 eine auf 1510 Exemplare limitierte Version namens "Mag". Für bis zu 10.000 Dollar pro Paar (etwa 9000 Euro) wurden die Schuhe versteigert. Der Erlös kam der Michael J. Fox Foundation, die sich der Erforschung der Parkinson-Krankheit widmet, zugute. Optisch identisch mit den Filmschuhen, fehlte aber eine entscheidende Sache: die Schließautomatik.

"Das ist verrückt, das ist wirklich großartig"

Anders im zweiten Anlauf: Am 21. Oktober 2015 – dem Tag, an dem Marty McFly in der Zukunft landen sollte – lieferte Nike das erste Exemplar der weiterentwickelten "AirMags" an den ehemaligen Hauptdarsteller aus. Diese schlossen sich tatsächlich automatisch. "Das ist verrückt, das ist wirklich großartig", freute sich Fox in einem YouTube-Video.

Nun geht der Schuh in Serienreife. Der "HyperAdapt 1.0" ist im Bereich der Ferse mit Sensoren ausgestattet, die merken, wenn ein Fuß hineinschlüpft. Dann wird zugeschnürt. Zwei Knöpfe an der Seite ermöglichen es dem Träger, den Schuh enger oder weiter zu schnüren.

Allerdings gibt es eine wesentliche Änderung: Vom Design her hat der "HyperAdapt 1.0" nichts mehr mit dem Orignal-Filmschuh aus dem Jahr 1989 zu tun. Statt auf Retro-Chic setzt Nike auf moderne Turnschuhoptik. Eine Enttäuschung für Fans?

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Nike-Designer Tinker Hatfield, der 1989 auch schon den ursprünglichen Film-Schuh entwarf, blickt nach vorn – und kündigt weitere Technikentwicklungen an. So werde gegenwärtig daran gearbeitet, dass der Schuh die Schnürsenkel während des Tragens situationsabhängig justieren könne. Zum Beispiel während eines Basketballspiels.

"Wäre es nicht großartig, wenn ein Schuh zukünftig merken würde, wann der Träger ihn fester oder loser geschnürt haben möchte?", fragte Hatfield. "Dahin wollen wir. In der Zukunft soll der Schuh lebendig werden."

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