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US-Firma bastelt an neuer Waffe Diese Pistole sieht aus wie ein Smartphone

Eine Waffe, die aussieht wie ein Smartphone. Was wie ein Gadget für Geheimagenten klingt, soll in den USA bald Realität werden. Für den Einsatz in Deutschland dürfte es eine große Hürde geben.

In Deutschland wäre verboten, was ein US-Start-up auf den Markt bringen will: Eine Pistole, die im zusammengeklappten Zustand einem Smartphone ähnelt. Nach Ansicht der amerikanischen Firma Ideal Conceal ist es heutzutage eine Notwendigkeit, verdeckt eine Pistole zu tragen. Weil es inzwischen überall Smartphones gebe, würde die im Aussehen so getarnte Pistole nicht auffallen.

Ganz im Sinne der US-Waffenlobby argumentiert die Firma, dass es besser sei, eine Waffe zu haben und sie nicht zu brauchen, als eine Waffe zu brauchen und nicht zu haben. In den USA ist das Recht auf privaten Waffenbesitz in der Verfassung geschützt. Jedes Jahr werden aber rund 30.000 Menschen in den Vereinigten Staaten durch Schusswaffen getötet.

Die Firma aus Monticello im US-Bundesstaat Minnesota gibt zu der ungewöhnlichen Waffe relativ wenige Details preis. Es sei ein Deringer-Typ, also ein Nachfolger der im 19. Jahrhundert entwickelten Taschenpistole. Sie habe zwei Schuss vom Kaliber .380, also einer kurzen Patrone mit 9 Millimeter Durchmesser. Das Ziel könne mit einem kleinen Laserstrahl anvisiert werden. Der Verkaufspreis soll 395 Dollar betragen. Genaue Angaben über die Abmessungen des Waffen-Smartphones werden nicht gemacht. Sie habe in einer Hosentasche Platz.

In Deutschland sind solche Waffen verboten

An der Waffe ist seitlich eine Spange angebracht, so dass die Pistole wie ein getarntes Smartphone auch am Gürtel getragen werden kann, argumentiert die Firma. Um sie zu benutzen, muss sie allerdings erst auseinandergeklappt werden.

Die Pistole wäre praktisch ein moderner Nachfolger für zahlreiche getarnte Waffenmodelle in der Vergangenheit. Dazu gehören etwa Schießkugelschreiber, Stockgewehre oder Taschenlampenpistolen. In zahlreichen Agentenfilmen oder Berichten über heimtückische Morde spielen diese Waffen eine Rolle.

Nach dem deutschen Waffenrecht sind die getarnten Modelle jedoch verboten. Dazu gehören nicht nur Schusswaffen, sondern auch Hieb- und Stoßwaffen, die "ihrer Form nach geeignet sind, einen anderen Gegenstand vorzutäuschen, oder die mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs verkleidet sind", wie es in der Juristensprache heißt.

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