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Raumstation ISS Kosmonauten scheitern mit Montage

Nach dem dramatischen Zwischenfall um einen italienischen ISS-Astronauten gibt es wieder schlechte Nachrichten von der Internationalen Raumstation. Zwei Kosmonauten scheiterten mit Montagearbeiten.

Zwei Kosmonauten der Internationalen Raumstation ISS haben bei einem etwa sechsstündigen Außeneinsatz eine Aufgabe nicht geschafft: die Montage einer Teleskop-Plattform. Die Installation am Modul "Swesda" sei gescheitert, weil sich ein Laser nicht abschrauben ließ, teilte die Flugleitzentrale bei Moskau der Agentur Interfax zufolge mit. Fjodor Jurtschichin und Alexander Missurkin brachten die Halterung daher zurück an Bord. Die übrigen Aufgaben hätten die beiden Russen etwa 400 Kilometer über der Erde geschafft, hieß es. Dazu gehörte das Abmontieren mehrerer Boxen mit Experimenten sowie die Kontrolle der Antennenabdeckungen.

Am russischen "Tag der Flagge" nahmen Jurtschichin und Missurkin die russische Flagge mit ins All und hielten sie in die Kamera. Die Kosmonauten hatten bereits in der Nacht zum vergangenen Samstag einen anstrengenden Außeneinsatz absolviert. Die 7 Stunden und 29 Minuten lange Mission war der bisher längste Einsatz in den computergesteuerten russischen Raumanzügen Orlan-MK. Außer den beiden Kosmonauten arbeiten derzeit ein weiterer Russe sowie zwei US-Amerikaner und ein Italiener auf dem Außenposten der Menschheit.

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