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Sex, Drogen und Ausschlafen Die verblüffende Seite der Intelligenz

Aufregender Sex, psychedelische Drogen und durchgemachte Nächte sind Anzeichen für Intelligenz. Das glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von der Wissenschaft überzeugen.  

Intelligente Menschen stehen später auf, haben besseren Sex und nehmen eher synthetische Drogen als weniger intelligente Artgenossen. Das geht aus mehreren Studien hervor, über die das britische Männermagazin "Esquire" berichtet.

Die aktuellste Arbeit zeigt, dass Studenten an Englands Eliteuniversitäten Oxford und Cambridge mehr Geld für Sexspielzeug ausgaben, als Studierende an weniger bekannten Unis. Die Studie entstand im Auftrag des Sex-Toy-Händlers "Lovehoney". Dort hatten Elitestudenten deutlich mehr Geld gelassen als ihre Kollegen. "Lovehoney" hatte ausgewertet, mit welchen Uni-Mails die meisten Bestellungen getätigt wurden.

In der britischen Presse wird eifrig darüber diskutiert, wie dieser Zusammenhang zustande kommt. "The Telegraph" zitiert eine junge Cambridge-Studentin, die sich die Korrelation folgendermaßen erklärt: "Es sieht so aus, dass Elite-Studenten wissen, dass Sex und Sexspielzeug der beste Weg sind, Stress abzubauen."

Eine Mitarbeiterin des Händlers suchte gegenüber "Esquire" eine andere Erklärung: "Die Korrelation hat wohl etwas mit der Weltoffenheit zu tun, die mit Intelligenz einhergeht." Ob der Zusammenhang nicht einfach nur durch das dickere Portemonnaie zu erklären ist, das viele Studenten an den Eliteunis haben, thematisiert die Auswertung nicht.

Intelligentere kiffen mehr

Ältere Studien zeigen, dass Menschen mit höherem IQ, besseren Jobs oder mit Abschlüssen von Top-Universitäten eher dazu tendieren, zu kiffen oder Kokain zu nehmen, um ihren Verstand zu erweitern. Laut "Esquire" würden intelligentere Menschen sich besser mit den Gefahren von Abhängigkeit und körperlichen Schäden auseinandersetzen und den Konsum besser abwägen, als weniger intelligente.

Noch konkreter zeigt den Zusammenhang eine Studie von 2010, über die "Psychology Today" berichtete. Menschen mit einem Intelligenzkoeffizient von 125 oder höher nehmen demnach exponentiell mehr Drogen als Menschen mit einem IQ von 75 oder weniger. Menschen, die mit 16 intelligenter als der Durchschnitt waren, konsumierten zum Stichpunkt der Studie, im Alter von 42 Jahren, mehr psychedelische Drogen als andere. "Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen der Intelligenz in der Kindheit und dem Konsum von psychedelischen Drogen im Erwachsenenalter", heißt es darin. Sehr begabte Individuen (mit einem IQ von 125 oder mehr) würden rund 30 Prozent mehr der Drogen nehmen, als der Durchschnitt. 

Nachteulen sind schlauer

Eine dritte Studie, über die "Esquire" berichtet, trägt den Titel: "Warum Nachteulen intelligenter sind". Schon seit Jahrtausenden arbeitet der Mensch am Tag und schläft in der Nacht. Wer mit diesem Kreislauf breche, bei dem steige die Chance evolutionär Neues zu erreichen, heißt es in dem wissenschaftlichen Papier von 2009. Wer sich an etwas Neuem, etwas Essenziellem versuche, der sei gewillt, seine Grenzen zu durchbrechen, lautet der Kern der Studie.

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