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Armband zum Patent angemeldet Wie Google Krebs und Parkinson besiegen will

In den Laboren von Google tüfteln Spezialisten auch am medizinischen Fortschritt. Jetzt haben sie eine Technologie zum Patent angemeldet, die einmal Millionen Leben retten könnte.

Schwere Krankheiten wie Krebs durch das Tragen eines Armbands zu bekämpfen, klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Doch genau das hat offenbar der Technologiekonzern Google vor. Das firmeneigene Zukunftslabor Google X arbeitet an einem solchen Gerät, das schädliche Stoffe und Zellen im menschlichen Blut identifizieren und bekämpfen kann. Das geht aus einem Patent mit dem Titel "Nanoparticle Phoresis" hervor, das dem Konzern Anfang März zuerkannt wurde und über das nun der britische "Telegraph" berichtete.

Zu den schädlichen Stoffen, die das Armband identifizieren kann, gehören demnach Enzyme, Hormone, Proteine, gefährliche Zellen und andere Substanzen. Je nachdem um welche "Krankheitserreger" es sich handelt, soll das Armband bestimmte Radiofrequenzen, Infrarotsignale, akustische Impulse oder Magnetfelder nutzen, um diese unschädlich zu machen.

Eine Zeichnung verbildlicht die geplante Funktionsweise des Armbands. Durch Energiestöße in Form von Magnetfeldern, Radiowellen oder Infrarotsignalen werden schädliche Zellen bekämpft. (Foto: Wipo)

Als Beispiel führt Google die Bekämpfung der Parkinson-Krankheit an. Spezielle Nanopartikel könnten an die für die Erkrankung verantwortlichen Proteine andocken. Anschließend würden die so gekennzeichneten Proteine gezielt durch das Armband bekämpft. Ähnlich sei die Vorgehensweise bei Krebserkrankungen. Nanopartikel würden an Krebszellen im menschlichen Blut andocken. Das Armband soll diese Zellen anschließend unschädlich machen.

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Momentan sei das Armband noch in einem frühen Entwicklungsstadium, so Andrew Conrad, der Chef von Google Life Sciences. Insgesamt 175 Probanden werden im Zuge des Projekts medizinisch überwacht, um Informationen zur menschlichen Physis zu sammeln. Zukunftsmusik sei das lebensverlängernde Gadget aber nicht, so Conrad. Bereits in einigen Jahren könne es die Marktreife erlangt haben, hofft er.

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