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Harvard-Psychologin verrät Zwei Fragen entscheiden, wie andere über uns denken

Typische Situation in der Schule, Uni oder auf einer Party: Man trifft einen Fremden und kommt mit ihm ins Gespräch. In diesem Moment entscheiden genau zwei Fragen, was der andere von einem denkt.

Die Begegnung von zwei völlig Fremden beschäftigt Psychologen seit Jahren. In den wenigen Momenten des unvoreingenommenen Kontakts liegt enormes Potenzial, sind sich Experten einig. Dabei wägen wir ab, ob unser Gegenüber als Freund, Kollege, Liebhaber oder lediglich als Widersacher taugt, sagt auch Harvard-Professorin Amy Cuddy. Die Psychologin fand heraus: Es sind zwei grundlegende Fragen, die wir uns auf Anhieb stellen.

Unbewusst würden wir darüber spekulieren, wie vertrauenswürdig, aber auch wie kompetent der neue Kontakt sein könnte. Ein ideales Urteil wäre hier eine gute Portion beider Attribute, sagt die Expertin, die der Thematik ein Buch widmete. Vor allem im Beruf käme es hier zu Missverständnissen.

Vertrauen und Kompetenz

"Für unser Überleben ist es bedeutender zu wissen, ob jemandem zu trauen ist", erklärt die Psychologin gegenüber dem britischen "Independent".

Dagegen sind Ehrgeizige oft davon überzeugt, dass lediglich ihre Kompetenz über den beruflichen Erfolg entscheidend sei - ein entscheidender Fehler. Denn für Cuddy ist klar: Wer es versteht, das Vertrauen seiner Mitmenschen zu gewinnen, kommt im Job und privat um Längen weiter.

Der Sinn ergebe sich vor allem aus evolutionären Instinkten. Bereits in der Steinzeit war es von Bedeutung, Mitmenschen richtig einzuschätzen, um sich vor Raub und anderen Übergriffen in der eigenen Gemeinschaft zu schützen. Zudem sei es aber ebenfalls wichtig gewesen, befähigte Gefährten um sich zu scharen – schließlich musste man gemeinsam auf die Jagd gehen, einen Unterschlupf bauen und Feuer machen.

Kein Einfluss ohne Beziehungsbasis

Die Verbindung liegt für Cuddy auf der Hand: Kompetenz rechnen wir anderen erst als Vorteil zu, wenn die Vertrauensbasis gegeben ist. "Wenn Sie jemanden beeinflussen möchten und die Person traut ihnen nicht, werden sie nicht weit kommen."

Der Versuch, nur mit den eigenen Fähigkeiten zu punkten, könnte sogar als manipulativ diffamiert werden. "Bewunderung gibt es erst, wenn das Vertrauen da ist."

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