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Mathematik Neue Primzahl mit 22 Millionen Stellen errechnet

Primzahlen werden heutzutage von Computern entdeckt. Trotzdem kommt es nicht jeden Tag vor, dass eine solche Zahl gefunden wurde. Ein Mathematiker hat nun die bisher größte Primzahl entdeckt.

Euklid würde sich freuen. Der griechische Universalgelehrte hatte um 300 vor Christus als erster postuliert, dass es unendlich viele Primzahlen geben muss. Nun wurde seine, heute allerdings auch unbestrittene, These erneut bestätigt.

Curtis Cooper von der University of Central Missouri hat im Rahmen des Projektes Great Internet Mersenne Prime Search (GIMPS) eine bislang unbekannte Primzahl entdeckt. Bereits am 17. September 2015 kam er dieser Zahl, die nur durch eins und durch sich selbst teilbar ist, auf die Spur. Doch auch im Computerzeitalter dauert die Überprüfung einer Primzahl ihre Zeit. Das liegt auch daran, dass die Zahl 22 Millionen Stellen hat, fünf Millionen Stellen mehr als die nächst kleinere Primzahl. Es ist damit die größte bislang gefundene sogenannte Mersenne-Primzahl 2 - 1.

Primzahl kann jeder suchen

Für den Mathematiker Curtis Cooper ist es nicht die erste Primzahl, die er entdeckt hat. Bereits 2005, 2006, 2013 und 2015 hatte er Primzahlen beschrieben.

Mersenne-Primzahlen kann im Grunde genommen jeder suchen, der einen Internetanschluss zur Verfügung hat. Eine solche Zahl ist folgendermaßen definiert: Wenn n eine natürliche Zahl ist, dann ist eine Mersenne-Zahl 2- 1, wenn sie keine Teiler hat außer 1 und sich selbst. Eine Mersenne-Zahl kann nur dann eine Primzahl sein, wenn n selbst eine Primzahl ist.

Die Primzahl, die Cooper nun entdeckt hat, ist die 49. Mersenne-Primzahl. Sie könnte den Mersenne-Preis gewinnen, der mit 3000 US-Dollar ausgelobt ist. Die Voraussetzung für diesen Preis ist: Die Mersenne-Primzahl muss nach dem 23. August 2008 gefunden worden sein und weniger als 100.000.000 Stellen haben.

 

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