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Pluto Die mysteriösen schwimmenden Berge

Sie ziehen über die Oberfläche des Zwergplaneten. Doch die Eisberge auf Pluto sind nicht überall, zeigen neue Daten der Raumsonde "New Horizons". Und genau das gibt den Nasa-Forschern Rätsel auf.

Über die herzförmige Ebene des Zwergplaneten Pluto driften geheimnisvolle Hügel. Das zeigt eine neue Karte des Zwergplaneten, die Daten aus der Raumsonde "New Horizons" abbildet.

Nasa-Forscher vermuten, dass es sich um ein bis mehrere Kilometer breite Eisberge handelt, die inselartig umhergetragen werden. Das bedeutet auch, dass es bislang wohl deutlich mehr Wasser auf Pluto gibt, als man bislang dachte.

Getragen von fließendem Stickstoff

Die Berge aus gefrorenem Wasser könnten von langsam fließendem Stickstoff weggetragen werden, glauben die Wissenschaftler der Nasa. Daraufhin werden sie zu Ketten zusammengeschoben. In einigen Regionen sind sie 60 Kilometer lang und 35 Kilometer breit.

Dass es nicht überall auf dem Planeten auftaucht, überrascht auch die Nasa-Forscher: "Die Karte zeigt nur wenig oder gar kein Wassereis in der Sputnik-Ebene", heißt es in dem Statement.

Stahlhartes Eis

Sie schließen daraus, dass es hier "weichere" Eisformen wie Methan- und Stickstoffeis gibt, die das Wassereis überdecken. Denn die extrem niedrigen Temperaturen Plutos sorgen dafür, dass sich das Material anders entwickelt als auf der Erde. Aus gasförmigem Methan und Stickstoff wird eine zähflüssige Masse und aus flüssigem Wasser stahlhartes Eis.

Die Aufnahmen stammen aus einer Entfernung von 16.000 Kilometern. Die Sonde "New Horizons" war im Juli 2015 an Pluto vorbeigerast und hatte mit allen Instrumenten jede Menge Daten gesammelt. Die Übermittlung zur Erde dauerte etliche Monate. Die Wissenschaftler erhoffen sich viele weitere Erkenntnisse über den Zwergplaneten.

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