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"Aufregende Einblicke" ESO veröffentlicht spektakuläres Milchstraßen-Foto

Das APEX-Teleskop in Chile hat ein neues Foto der Milchstraße veröffentlicht. Erstmals wurde sie im Submillimeter-Bereich kartiert. Auf einen Teil hatten es die Forscher besonders abgesehen.

Einzigartiger Blick auf unsere Galaxie: Das "APEX Telescope Large Area Surveys of the Galaxy“ (ATLASGAL) in Chile hat ein neues Foto der Milchstraße veröffentlicht. Das Teleskop gehört zu der Europäischen Südsternwarte (ESO).

Die neue Veröffentlichung ergänzt Beobachtungen des Planck-Satelliten der europäischen Weltraumagentur ESA. Die Kombination beider Daten ermöglicht es den Astronomen, die Zusammensetzung der Milchstraße abzuschätzen.

"ATLASGAL liefert aufregende Einblicke, wo sich die nächste Generation sehr massereicher Sterne und Haufen bilden. Kombinieren wir dies mit Beobachtungen von Planck, erhalten wir jetzt eine Verknüpfung zu den großflächigen Strukturen riesiger Molekülwolken", erläutert Timea Csengeri vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn.

Das Kombi-Foto zeigt die drei Bereiche der galaktischen Ebene, die von der südlichen Erdhalbkugel aus zu sehen ist. (Foto: ESO)

Das Foto des APEX-Teleskops wurde mit einer Wellenlänge von 0,87 Millimetern aufgenommen. Viele bekannte Objekte wurden von den beteiligten Forschern beschriftet. Im mittleren Streifen ist das Zentrum der Milchstraße zu sehen. Dort wird ein Schwarzes Loch vermutet.

Das neue Foto zeigt den gesamten Teil, der von der Südhalbugel der Erde aus zu sehen ist. Der Clou: Das Bild ist im Submillimeter-Bereich kartiert und ermöglicht so bisher unbekannte Einblicke in das Zentrum unserer Galaxie, das nur von der Südhalbkugel aus zu sehen ist. Der nördliche Teil der Milchstraße wurde bereits schon früher von anderen Teleskopen kartiert.

"ATLASGAL hat uns eine neue Sichtweise auf das dichte interstellare Medium unserer eigenen Galaxie ermöglicht: der Milchstraße. Die neue Veröffentlichung der gesamten Durchmusterung eröffnet uns die Möglichkeit, in diesem großartigen Datensatz nach neuen Entdeckungen zu suchen. Viele Teams aus Wissenschaftlern nutzen die ATLASGAL-Daten bereits für die Planung von Nachfolgebeobachtungen mit ALMA.", sagt Leonardo Testi von der ESO.

Vier Fotos, aber immer derselbe Bereich. Nur die Wellenlängen unterscheiden sich. (Foto: ESO)

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