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Wann alles endet Forscher berechnen den Todeszeitpunkt des Universums

Astronomen sind dem Tod des Universums auf der Spur. Eine neue Theorie bringt bisherige Konzepte ins Wanken. Für das Ende von Allem nennen die Wissenschaftler sogar einen Zeitpunkt.

Eines Tages wird das Universum, wie wir es kennen, erlöschen. Darüber sind sich führende Astronomen seit Jahren einig. Wie das Wissenschaftsmagazin "Science Alert" berichtet, lagen bisherige Schätzungen dazu Dutzende von Milliarden Jahren in der Zukunft. Bis dahin werde unsere Sonne ohnehin erloschen sein, lauteten die Prognosen. Doch nun rollt ein alternatives Szenario die Debatte auf. Wesentlich früher schon könnte unser Universum sterben, glaubt zumindest Diego Sáez-Gomez, der an der Universität Lissabon forscht. Grund zur Sorge gebe es trotzdem nicht, erklärte der portugiesische Wissenschaftler dem US-Medium "New Scientist": "Wir sind sicher."

Aus astronomischen Beobachtungen sei bislang mit hoher Wahrscheinlichkeit abzuleiten, dass des Universum sich stetig ausweite – und das mit zunehmender Geschwindigkeit. Eine gängige Theorie zur Apokalypse sei bislang gewesen, dass die Sterne bei gleichbleibender Beschleunigung allmählich sterben würden. Dabei würden sie auseinander gleiten und das Universum wäre dem Kältetod geweiht. Sáez-Gomez bezieht sich mit seiner Prognose jedoch auf ein anderes Detail. Eine wesentliche Rolle spiele hier nämlich die dunkle Energie.

Universum könnte in 2,8 Milliarden Jahren sterben

Vereinfacht gesprochen gilt die Bezeichnung den Partikeln, die die beschleunigte Expansion des Universums verursachen. Den portugiesischen Forschern zufolge würde die Menge dieser dunklen Energie stetig ansteigen. Dies lasse wiederum die Beschleunigung fortwährend größer werden – bis zu dem Punkt, an dem das Universum “zerreißen“ würde, erklärt Sáez-Gomez gegenüber "New Scientist". Dieses Szenario könnte im schlimmsten Fall allerdings erst in 2,8 Milliarden Jahren eintreffen. 

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Obwohl diese Ergebnisse die bisherige Lebenserwartung des Universums auf weniger als ein Zehntel herunterkürzen, seien diese Zeitfenster für die Menschheit wenig relevant, so die Forscher. Eine Obergrenze gäbe es nicht, so Sáez-Gomez. "Die höchsten Schätzungen reichen ins Unendliche." In diesem Fall würde das Universum dem sogenannten "großen Riss" entgehen und dem bereits geläufigen Kältetodszenario erliegen. 

Experten hielten die Frühprognose für "sehr konservativ". Zumal die Sonne noch weitere fünf Milliarden Jahre existieren könnte, wäre ein so verfrühtes Ende des Universums überraschend, schlussfolgerte auch Sáez-Gomez. Der große Riss basiere auf einem mangelnden Verständnis der Physik, vor allem der Quantenmechanik, der Relativitätstheorie sowie der Schwerkraft. Das Erforschen solcher Modellszenarien könne allerdings zu neuen Durchbrüchen verhelfen.

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