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"Hobbit"-Europapremiere Ein Stückchen Mittelerde in London

London im Mittelerde-Fieber: In der britischen Hauptstadt hat der "Hobbit" Europapremiere gefeiert. Regisseur Peter Jackson verteidigte ein weiteres Mal den Einsatz modernster Technik im Film.

Auf einem grünen Teppich und umgeben von Requisiten aus J.R.R. Tolkiens fantastischen Welten haben die Macher des "Hobbit"- Films die Abenteuer des kleinen, haarigen Wesens endlich nach Europa gebracht. Hunderte Fans jubelten den Schauspielern bei der Europapremiere zu. Auch Prinz William erwies dem "Hobbit" die Ehre, seine Ehefrau Kate war allerdings wegen ihrer schweren Schwangerschaftsübelkeit nicht bei ihm. Von diesem Donnerstag an ist "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise" auch in Deutschland im Kino zu sehen.

"Es war ein echtes Abenteuer", sagte Schauspieler Martin Freeman (41), der die Titelrolle des Bilbo Beutlin übernommen hat. Er könne immer noch nicht fassen, dass er von Regisseur Peter Jackson ausgesucht worden sei. Dieser hatte vor gut zehn Jahren bereits Tolkiens Monumentalwerk "Der Herr der Ringe" verfilmt. Der Neuseeländer verteidigte den umfassenden Einsatz modernster Technik im "Hobbit". "Wir schreiben das Jahr 2012, und als Filmemacher tragen wir die Verantwortung dafür, Kino so aufregend wie möglich zu machen."

Lektionen für das Leben

Für das Kino hat Jackson die Buchvorlage in drei Episoden aufgeteilt und umfangreiches Zusatzmaterial von Tolkien eingebaut. Im ersten Teil begibt sich Bilbo mit einer Gruppe von Zwergen auf eine abenteuerliche Reise in das alte Zwergenreich und muss gegen brutale Orks und Trolle antreten. Im alten Zwergengebiet herrscht ein Drache, den es zu vertreiben gilt. Das wird in Teil zwei und drei geschehen, die für 2013 und 2014 angekündigt sind.

Weltpremiere feierte der "Hobbit" bereits Ende November in Neuseeland, wo er gedreht worden ist. Die Zuschauer dort waren aber zu strenger Verschwiegenheit aufgefordert.

Auf die Frage, warum Tolkiens Bücher und die Verfilmungen eine so große Fangemeinde haben, erklärte Freeman: "Wir erzählen uns alle gerne große Geschichten, und Tolkien hat große Geschichten erzählt." Trotz der fantastischen Figuren gebe es bei Tolkien auch Lektionen für das wahre Leben zu lernen. "Tolkien denkt immer daran, Dich selber wieder mit hineinzubringen."

Er habe ursprünglich gewisse Befürchtungen gehabt, einen Film zu drehen, der zum größten Teil vor grünem Hintergrund und ohne echte Szenenbilder entstanden sei, sondern in der Bearbeitung am Computer, berichtete Freeman. "Ich fand es dann aber leichter, als ich gedacht hatte."

Beim "Hobbit" sind auch wieder viele Stars der "Herr-der-Ringe"- Filme dabei - und auch sie schritten in London über den grünen Teppich.

Cate Blanchett, die die Elben-Königin Galadriel spielt, zog sich wegen der kalten Temperaturen nach der Fotorunde schnell eine Jacke über das Abendkleid. Ian McKellen, als Zauberer Gandalf zu sehen, freute sich, dass die Premiere in der britischen Hauptstadt stattfand. "Die Schauspieler sind fast alle britisch oder aus dem Commonwealth, Tolkien ist ein englischer Autor." In London sei man also genau richtig.

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