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Linken-Wahlkampf Parteispitze nicht im Wahlkampfteam

Je mehr, desto besser? Die Linke zieht mit einem gleich achtköpfigen Team in den Bundestagswahlkampf. Die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger sind allerdings nicht dabei.

Die Linke zieht mit einem achtköpfigen Team an der Spitze in den Bundestagswahlkampf. Das beschlossen der Bundesvorstand und die Landesvorsitzenden in Berlin. Dem Team gehören Fraktionschef Gregor Gysi, seine Stellvertreter Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch sowie Ex-Parteichef Klaus Ernst an. Nicht dabei sind dagegen die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger. Stattdessen werden ihre Stellvertreter Caren Lay und Jan van Aken sowie die Bundestagsabgeordneten Diana Golze und Nicole Gohlke ins Rennen geschickt.

Ursprünglich war auch eine Doppelspitze aus Gysi und Wagenknecht im Gespräch. Der 65-jährige Gysi sperrte sich aber dagegen. Die Kür der Spitzenkandidaten fand unter schwierigen Bedingungen statt. Die Linke war am Sonntag bei der Landtagswahl in Niedersachsen auf 3,1 Prozent abgestürzt und aus dem Parlament geflogen. Die Partei hat damit nur bei einer der acht Landtagswahlen in Westdeutschland in den vergangenen beiden Jahren hinzugewinnen können.

"Eine schwere Niederlage"

Für die Parteichefs Kipping und Riexinger, die vor sieben Monaten nach einem erbitterten Machtkampf an die Parteispitze gewählt wurden, war Niedersachsen die erste echte Bewährungsprobe, die prompt misslang. Wagenknecht hatte sich im Endspurt als Spitzenfrau in den Wahlkampf eingeschaltet. Auch sie konnte die Umfrageergebnisse von drei Prozent nicht mehr verbessern.

Unterdessen hat Linke-Spitzenkandidat Manfred Sohn Partei-Vizechefin Wagenknecht nach dem Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde bei der niedersächsischen Landtagswahl in Schutz genommen. "Ich gehe davon aus, dass sie gestärkt daraus hervorgeht", sagte Sohn. Wagenknecht hatte vor der Abstimmung am Sonntag zahlreiche Wahlkampftermine in Niedersachsen wahrgenommen, sie wurde sogar als künftige Ministerin ins Gespräch gebracht.

Für die Partei sei das Abrutschen von 7,1 auf 3,1 Prozent schmerzhaft, so Sohn. "Das ist eine schwere Niederlage", räumte er ein. Mit Blick auf die Bundestagswahl im Herbst glaube er aber weiter an "nichtkapitalistische Alternativen".

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