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Fukushima-Radioaktivität? Riesiger Tintenfisch sorgt für Aufregung

Im Netz kursiert das Foto eines gigantischen Tintenfisches an der Küste Kaliforniens. Radioaktive Verstrahlung aus Fukushima könne Ursache der Monster-Größe sein, heißt es. Sehr skurril. Zu skurril!

Ein Tintenfisch so groß wie ein Pottwal liegt da am Strand in Kalifornien. Menschen stehen bei ihm und staunen. Und nicht nur die. Auch im Netz sorgt der Tintenfisch für Staunen. Die Website "The Lightly Braised Turnip" hatte das Foto in einem Artikel veröffentlicht.

"Radioaktiver Gigantismus" in Folge der Fukushima-Katastrophe?

Fast 50 Meter soll der Meeres-Gigant lang sein, heißt es dort. Und weiter: "Wissenschaftler glauben, dass die Nuklear-Katastrophe von Fukushima 2011 genetische Veränderungen einer unbekannten Zahl von Meereslebewesen zu solchen Mutationen geführt hat – 'radioaktiven Gigantismus' genannt."

Ein ziemlich echt aussehendes Foto und die sehr echte Angst vor Auswirkungen der verheerenden Nuklear-Katastrophe in Fukushima, deren tatsächliches Ausmaß an radioaktiver Vergiftung der Umwelt bis heute unklar ist: Viele Leser des Artikels haben der Meldung geglaubt, das Foto wurde im Netz herumgereicht. Echt, ist es deshalb noch lange nicht.

Die Angst vor radioaktiver Verseuchung ist real - der Monster-Tintenfisch wohl eher nicht

Die Website "Lightly Braised Turnip" ist bekannt für Fake-Stories, die auch später nicht richtiggestellt werden. Was das Foto angeht, darf also Entwarnung gegeben werden. Was die Angst vor negativen Auswirkungen der Fukushima-Katastrophe auf Mensch und Tier angeht, wohl eher nicht.

US-Wissenschaftler veröffentlichten gerade eine neue Studie, die belegt, dass die Belastung des Pazifiks vor der Küste der USA mit verschiedenen radioaktiven Substanzen massiv angestiegen ist. Auch die Luftbelastung durch Jod-131, zum Beispiel in Hawaii, Alaska und US-Bundesstaaten wie Kalifornien und Oregon liegt teilweise 211 mal über dem Normallevel.
 

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