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Stimulation Dieses Gerät soll per Knopfdruck glücklich machen

Drogen, Sex oder Sport: Wir veranstalten so einiges, damit unser Gehirn ordentlich Dopamin ausschüttet. Ein US-Unternehmen verspricht jetzt, Glückshormone per Knopfdruck zu liefern. 

Auf der Suche nach dem großen Glück sind wir zu vielem bereit. Denn das Ergebnis kann süchtig machen. Ein bunt-gemixter Cocktail aus gehirneigenen Opioiden wie Endorphinen stimuliert unser Glücksgefühl. Der Weg dorthin ist oftmals schwer. Das muss nicht sein, wie das US-Startup Nervana jetzt mit einem neuen Gerät verspricht.

Wie der Firmenname bereits suggeriert, soll das Gehirn per Knopfdruck ins verheißungsvolle Nirwana geschickt werden. Über Kopfhörer wird der sogenannte Vagus-Nerv elektrisch stimuliert. Das wiederum soll das Gehirn dazu bringen, den beglückenden Neurotransmitter auszuschütten.

Um die Stimulation angenehmer zu machen, kann parallel Musik abgespielt werden. Die Impulse folgen dann dem Rhythmus der Musik. Der Nutzer kann die Intensität der Stimulation selbst regulieren. Nach Aussagen von Nervana, derer  Gründer und Mitarbeiter alle medizinische Hintergründe haben, ist dieses nicht gefährlich.

Allerdings kann Nervana keine Studien vorlegen, in denen die Dopamin-Ausschüttung direkt gemessen wurde. Immerhin: Auf der Tech-Messe CES in Las Vegas wurde das Gerät bereits ausprobiert. Zwei Journalisten haben einen Selbstversuch gestartet.

Reporter im Selbstversuch: "Nach 14 Minuten spürte ich ein leichtes Gefühl von Freude, das andauerte, bis ich das Gerät ausmachte." (Foto: Quelle: Nervana)

Für das mehrsprachige Blog-Netzwerk "Engadget" testete Daniel Cooper das Gerät 14 Minuten lang. Dann spürte er ein leichtes Gefühl von Freude. "... das andauerte, bis ich das Gerät ausmachte." Allerdings habe er lange gebraucht, um die richtige Konfiguration für die Stimulation zu finden.

Ob die Sinnes-Eindrücke tatsächlich vom Gerät stammen oder einfach nur der Situation geschuldet waren, konnte Cooper nicht beurteilen. "Nach 15 Minuten Musik hören, was wohl die lauten Hintergrundgeräusche der Messe übertönte, konnte man so etwas wie leichte Entspannung spüren."

Amanda Guttermann von "Futurism" berichtet dagegen von stärkeren Stromstößen: "Ich fühlte die Elektrizität in meinem Arm und alles kribbelte dort. Doch der beste Momente kam, als ich fertig war und aufstand. Ich fühlte mich, als hätte ich einen persönlichen Höhepunkt erreicht. Ich konnte nicht aufhören zu grinsen oder lachen."

Klingt vielversprechend. Für 299 US-Dollar ist der Glücksbringer bald in Amerika im Handel. Wann der High-Macher nach Deutschland kommt, bleibt offen.

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