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Die Geissens Peinliches Foto aus dem Urlaub löst Eklat aus

Die Geissens sind im Urlaub. Carmen und Robert besuchen die Slums Kolumbiens. Die TV-Stars machen Fotos. Sie posten Bilder. Ein Foto erregt die Gemüter besonders. Carmens Kommentar: völlig daneben.

Designer-Sonnenbrille, pinker Hut und rosa Kleidchen: Im Strandlook besuchte Carmen Geiss die Hafenslums der kolumbischen Stadt Cartagena. Mit Peacezeichen und breitem Grinsen posierte sie neben einem Slumbewohner Kolumbiens. Hinter ihr eingefallene Behausungen, ein ärmlicher Verkaufsstand. Klar, dass diese Aktion nach hinten losgehen musste. 

Wie der Geschäftsführer von "Sonnenklar.TV", Andreas Lambeck, in der "Bild-Zeitung" jetzt bestätigte,  wurde ein Werbedeal mit der Luxusfamilie "komplett und umgehend beendet." Der Grund für seinen drastischen Schritt sind diese Fotos aus dem Kolumbien-Urlaub auf der Facebook-Seite von Carmen Geiss. "Heute ging es mal in die Slums und auf den (Markt) nach Cartagena!!", schreibt die 50-Jährige. Drei Ausrufezeichen dürfen hier nicht fehlen.

Aber modisch ist er!!!󾰀󾌸󾌰

Posted by Carmen Geiss on Samstag, 9. Januar 2016
 

Wenn Geld zu Kopf steigt

Doch darüber gleich freuen? Immer noch sind mehr als 20 Prozent der Bevölkerung von Kolumbien obdachlos, darunter viele Kinder. Ihre Followergemeinde reagierte mit Spott und Häme. Die Bilder seien geschmacklos, da Carmen damit die Armut der Menschen vor Ort vorführe. 

"Die Geissens haben in den Slums gezeigt, dass sie den Bezug zur Realität verloren haben. Ihr Verhalten passt nicht mehr zu uns als Reisesender“, muss auch Lambeck eingestehen. Seit rund zwei Jahren ist Familie Geiss das Gesicht für den Reiseshoppingsender. Nach "Bild“-Informationen sollte der Vertrag eigentlich im Februar verlängert werden. Die Geissens hätten mit der Kooperation eine hohe sechsstellige Summe verdient. Lambeck will nun alle TV-Trailer mit den Geissens vom Sender nehmen lassen. 

 

Außerdem bekämen sie den Ehrenpreis "Goldene Sonne" nicht mehr überreicht. Carmen Geiss entschuldigte sich nach dem Posten der Bilder nicht, bis jetzt schmücken die Urlaubsgrüße immer noch ihre Facebookseite. Auch eine gewisse Einsicht fehlte. Angeblich versuchte Sonnenklar TV noch, eine Einigung zu erzielen.

"Ich hatte vorgeschlagen, dass sie als Wiedergutmachung 10.000 Euro für soziale Zwecke in Kolumbien spenden", sagt Lambeck. Es folgte eine Absage. Den aufgebrachten Fans hielt Carmen via Facebook den Satz entgegen: "Neid und Eifersucht sind Krankheiten - ich wünsch' euch gute Besserung."

 

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