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Bakery Jatta Bundesligaklubs scharf auf diesen 17-jährigen Flüchtling

Die Geschichte von Bakery Jatta ist ein Fußballmärchen: Nach vierwöchiger Flucht aus Gambia kommt Bakery Jatta in Deutschland an - und wird sofort von mehreren Bundesligisten umworben.

In einem zweitägigen Probetraining beim Hamburger SV konnte der 17-Jährige restlos überzeugen. "Er hat das Trainer-Team beeindruckt. Beachtenswert für jemanden, der so viel hinter sich hat. Nach dem Trainingslager werden wir ihn weiter anschauen", wird Peter Knäbel, Direktor-Profifußball des HSV von der Quelle zitiert.

Ins Trainingslager der Hamburger darf der Gambier jedoch nicht mitreisen; dies erlaubt sein Status als Flüchtling nicht. Stattdessen steht für Jatta in den nächsten Tagen wohl ein weiteres Probetraining auf dem Programm. Diesmal bei Schalke 04.

Bereits zuvor stellte sich Jatta bei Werder Bremen vor, wo er mit seiner Vorstellung Manager Thomas Eichin überzeugt haben dürfte.

Bruno Labbadia lobt den Youngster 

Der Youngster wurde vor einem halben Jahr von der Akademie Lothar Kannenberg, einer Jugendhilfe- und Bildungseinrichtung im niedersächsischen Bothel, aufgenommen und gefördert, teilte der norddeutsche Bundesliga-Traditionsverein mit. "Er hat noch nie in einem Verein gespielt, aber wir schauen uns alles an. Und der Junge kann kicken, das hat man gleich gesehen", twitterte ein Reporter des TV-Senders Sky am Dienstagmittag ein Statement von Bruno Labbadia. Dies war das erste öffentliche Urteil des HSV-Trainer über den Gastkicker aus Westafrika.

Der bis dato völlig unbekannte Offensivspieler hatte schon tags zuvor im Kreis der HSV-Asse um Pierre-Michel Lasogga, René Adler und Johan Djourou auf sich aufmerksam gemacht: Denn beim Aufgalopp nach der Winterpause bereitete er gleich das erste HSV-Trainingstor durch Sven Schipplock vor. Und musste hinterher fleißig Autogramme schreiben.

Ivica Olic will beim Hamburger SV bleiben

Unterdessen will Ivica Olic (36) trotz einer Wechselfreigabe seinen Vertrag beim Hamburger SV erfüllen. "Ich bereite mich jetzt ganz normal auf die Rückrunde vor. Ich denke, ich werde beim HSV bleiben. So sieht es Stand jetzt aus", sagte der Kroate der Hamburger Morgenpost.

Zuletzt hatte Olic mit einem Transfer geliebäugelt, um seine Berufung in den Kader der kroatischen Nationalmannschaft für die EM im Sommer in Frankreich nicht zu gefährden.

Bei Bruno Labbadia lediglich Ergänzungsspieler

Olic kommt bei Trainer Bruno Labbadia bisher nicht über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus. In der Vorrunde stand der Stürmer lediglich bei neun Pflichtspielen auf dem Rasen und erzielte dabei ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor.

Ende Dezember hatte Labbadia Olic deshalb die Freigabe für einen Transfer erteilt, allerdings gibt es keine passenden Angebote.
Der HSV bereitet sich noch bis zum 16. Januar in Belek (Türkei) auf die Rückrunde vor, die mit der Partie gegen den FC Bayern (22. Januar) für den Tabellenzehnten beginnt.

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