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1. Bundesliga Tuchel: Sahins Rückkehr in weiter Ferne

Thomas Tuchel hat am Rande des Trainingslagers von Borussia Dortmund in Dubai zu einigen Personalien Auskunft gegeben. Eine Rückkehr von Nuri Sahin in die Elf des BVB ist noch nicht in Sicht. Auch bei Sven Bender ist es kompliziert. Besser sieht es dagegen bei Pierre-Emerick Aubameyang, Erik Durm, Marcel Schmelzer und Marco Reus aus.

Pierre-Emerick Aubameyang stand die letzten Tage im Fokus bei Borussia Dortmund. Der Torjäger verpasste aufgrund seiner Auszeichung zu Afrikas Fußballer des Jahres und einer Einladung des gabunischen Präsidenten die ersten Tage der Vorbereitung auf die Rückrunde.

Am Sonntagmorgen um 6 Uhr landete Aubameyang am Persischen Golf und absolvierte eine kleine Laufeinheit. "Ich bin sehr müde, aber auch sehr glücklich", sagte der von der Reise geschlauchte Stürmer.

Zur Feier seiner Auszeichnung will Aubameyang seinen Teamkollegen eine Runde Pizza spendieren. Für den penibel auf die Ernährung seiner Spieler achtenden Trainer Thomas Tuchel kein Problem: "Er darf gerne eine Runde ausgeben, daran wird ihn niemand hindern."

Einem Teamabend auf Kosten Aubameyangs steht also nichts im Weg. In den kommenden Tagen liegt das Hauptaugenmerk aber auf der Fitness. "Ihm fehlen natürlich einige Trainingstage. Wenn sie ihm nicht fehlen würden, wären wir alle im Urlaub geblieben. Wir brauchen eine individuelle Belastungssteuerung für ihn", sagte Tuchel. Schon am Montag soll der Angreifer aber mit der Mannschaft trainieren.

"Wir haben keine klassische Vorbereitung wie im Sommer, wo man sechs Wochen benötigt", sagte Tuchel. "Wir werden eine Mischform für ihn finden, er hat auch individuell trainiert. Es ist eine Herausforderung, aber kein ganz großes Problem."

So schnell wird Nuri Sahin kein Thema für die erste Elf werden. Der türkische Nationalspieler tastet sich nach seiner langwierigen Verletzung gerade wieder an die Mannschaft heran.

"Wir benötigen viel Geduld. Wir sind sehr froh, dass er jeden Tag auf dem Platz steht und auch bei den Spielformen mit dabei ist. Aber es ist alles noch ohne die letzte Konsequenz im Zweikampf, ohne Abschlüsse, ohne die allerletzte Fitness. Das dauert noch lange", sagte Tuchel.

Ebenso schwer ist die Rückkehr von Sven Bender abzusehen, der noch kein Training mit der Mannschaft absolviert hat und bei dem es laut Tuchel auch keine genaue Diagnose gibt.

"Ich weiß nicht, wann er einsteigen kann, denn es war unwahrscheinlich, dass er überhaupt ausfallen würde. Das hat uns alle überrascht. Wir müssen jeden Tag mit den Besserungen leben, die es gibt", sagte Tuchel.

Durch die Verletzten, die Späteinsteiger und verkauften Spieler ist der Kader aktuell recht dünn besetzt. Keine leichte Situation aus Sicht des Trainers.

Umso mehr freut sich Tuchel daher über Spieler, bei denen es Fortschritte zu vermelden gibt. Marcel Schmelzer fühle sich nach seiner Zerrung jeden Tag besser und könne in den nächsten Tagen ins Training einsteigen.

Auch Erik Durm befindet sich auf dem Weg der Besserung, nachdem er in der aktuellen Saison noch nicht eingesetzt werden konnte. "Er fühlt sich sehr frei und hat hier nur kurz pausiert, weil er im Nackenbereich muskuläre Probleme hatte", sagte Tuchel. "Ich gehe davon aus, dass er die Vorbereitungsspiele mitmachen kann."

Sehr positiv äußerte sich Tuchel auch über Marco Reus, der zum Ende der Hinrunde mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hatte. "Überragend zufrieden" ist der Trainer mit Art und Weise wie Reus trainiert.

"Er macht einen fokussierten und befreiten Eindruck", erklärte Tuchel. "Aber auch bei ihm fehlen noch ein paar Prozent, da müssen wir die nötige Geduld mitbringen. Wir brauchen Vertrauen, auch von Marco in seinen Körper. Aber das, was er in dieser Woche anbietet, mit welcher Lust er dabei ist, das ist absolut top."

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