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Pleite in Karlsruhe FC Bayern blamiert sich gegen Zweitligaklub

Trainer Pep Guardiola hat Arbeit vor sich: Der FC Bayern hat sein einziges Testspiel verloren und das bei Zweitligaklub Karlsruher SC. Ein Weltmeister flog, ein anderer Bayer humpelte vom Platz.

Erstes Spiel, erste Niederlage. Der FC Bayern München hat den Auftakt ins neue Jahr vergeigt und beim Karlsruher SC 1:2 verloren. Das Team von Meistertrainer Pep Guardiola bot sechs Tage vor dem Bundesliga-Rückrundenauftakt gegen den Hamburger SV eine lustlose Vorstellung.

Der Rekordmeister quälte sich 90 Minuten über den Rasen. Ein typisches Testspiel, bei dem sich niemand verletzten will. Aber nicht einmal das klappte: In der zweiten Hälfte humpelte Verteidiger Rafinha mit Beschwerden am Sprunggelenk vom Platz.

Boubacar Barry schoss den Zweitligaklub nach einem Missverständnis zwischen Bayern-Kapitän Philipp Lahm und Javier Martinez in Führung (16. Minute). Der einzige Lichtblick der Bayern vor der Halbzeit: Arturo Vidals traumhafter Schlenzer in den Winkel zum Ausgleich (21.).

Guardiola wechselte in der Pause munter durch, brachte sechs neue Spieler. Robbben, Boateng, Rafinha, Kimmich, Thiago und Müller durften in der zweiten Hälfte ran. Wohl dem, der eine solche Ersatzbank hat. Viel besser wurde es aber trotzdem nicht.

Rot für Boateng

Der Zweitligaverein war auch nach dem Seitenwechsel besser als der deutsche Fußball-Rekordmeister. In der 60. Minute klatschte ein Schuss von Torres an den Pfosten. 14 Minuten später das Siegtor für den KSC: Erwin Hoffer war frei durch. Jerome Boateng eilte hinterher, zog dem KSC-Stürmer vor dem Strafraum am Trikot. Hoffer rettete sich in den Strafraum, um dann zu fallen. Schiedsrichter Daniel Schlager pfiff Elfmeter und zeigte Boateng die Rote Karte – eine harte Entscheidung.

Die Aufregung beim Weltmeister hielt sich in Grenzen, es war ja nur ein Testspiel. Dimitrij Nazarov traf vom Elfmeterpunkt gegen Nationaltorwart Manuel Neuer und besiegelte die Blamage der Bayern.

"Wir müssen uns bis Freitag noch verbessern. Wir werden aggressiver spielen und besser in die Zweikämpfe kommen", sagte Philipp Lahm bei Sat.1.

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