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Verletzung beim HSV Schickte Guardiola Boateng angeschlagen ins Spiel?

Die nächste Maulwurfaffäre beim FC Bayern: Wie eine Zeitung aus Mannschaftskreisen erfahren haben will, sind die Umstände der schweren Verletzung von Jérôme Boateng pikanter als vermutet.

Es ist wohl keine gewagte Prognose: Pep Guardiola hatte schon mal angenehmere Zeiten beim FC Bayern. Erst die Maulwurfaffäre unter der Woche, als ein Profi dem "Kicker" steckte, dass die Stimmung im Team bescheiden und das Verhältnis zum Trainer schlecht sei. Und nun das nächste pikante Detail, dass an die Öffentlichkeit gelangte.

Wie die "tz" aus Mannschaftskreisen erfahren habe, trägt Trainer Guardiola an der schweren Verletzung, die Jérôme Boateng am ersten Rückrunden-Spieltag in Hamburg erlitten hat, zumindest eine Teilschuld. Demnach sei Abwehrchef Boateng angeschlagen ins Spiel gegangen. Guardiola habe das gewusst, ihn aber dennoch in die Startelf beordert.

Die Folge: Boateng verletzte sich bei einem vermeintlich harmlosen Zweikampf schwer. Mit einem Muskelbündelriss und einem Adduktorenabriss fällt der Nationalspieler nun mindestens drei Monate aus.

Schon in der Woche vor dem Hamburg-Spiel, so berichtet die "tz", habe Boateng über starke Beschwerden im Adduktorenbereich geklagt und sich mehrfach intensiv behandeln lassen. Da die Bayern aber im einzigen Testspiel in der Winterpause, bei der Niederlage in Karlsruhe, defensiv reichlich verunsichert spielten, habe Guardiola zum Rückrundenauftakt nicht auf seinen Abwehrchef verzichten wollen.

Parallelen zu den Verletzungen von Ribéry und Robben

Die Causa Boateng gewinnt auch noch dadurch an Brisanz, da es erst im Dezember den Fall Franck Ribéry gegeben hat. Der Franzose war neun Monate verletzt außen vor, Guardiola wechselte ihn nach nur wenigen Übungseinheiten mit der Mannschaft im Ligaspiel gegen Mönchengladbach ein.

Vier Tage später stand Ribéry im letzten Champions-League-Vorrundenspiel gegen Zagreb bereits wieder in der Startelf und verletzte sich erneut schwer. Die Münchner Ärzte hatten im Vorfeld noch explizit von einem entsprechenden Einsatz abgeraten. "Völlig unverantwortlich" hatten sie ihn laut "Sportbild" genannt.

Schon in der vergangenen Saison war die Frage aufgekommen: Wie ungeduldig ist Guardiola? Und: Trägt er damit die Schuld an den vielen Muskelverletzungen seiner Mannschaft? Auch Arjen Robben hatte Ähnliches wie Ribéry erlebt. Im Pokal-Halbfinale gegen Dortmund im April 2015 war er nach langer Pause eingewechselt worden. Gerade einmal eine Viertelstunde dauerte sein Comeback. Dann war die Saison mit einem Muskelbündelriss in der Wade für ihn gelaufen.

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