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Irres 3:3 in Bremen Werder rettet Punkt gegen starke Hertha

Oh je, Hertha. 2:0 geführt, 3:1 geführt. Und doch nicht der Sieger. Denn Werder Bremen wehrte sich. Am Ende gibt es ein Unentschieden.

Der SV Werder Bremen hat in einem verrückten Fußball-Bundesligaspiel seine Heimserie gegen Hertha BSC gerettet. Die Hanseaten retteten am Samstag beim 3:3 (0:2) gegen starke Berliner immerhin noch einen Punkt, obwohl sie schon 0:2 und 1:3 gegen die Überraschungsmannschaft der Saison zurücklagen. Die Berliner warten damit weiterhin seit zehn Jahren auf einen Sieg in Bremen.

Fin Bartels (67. Minute), Claudio Pizarro (75./Foulelfmeter) und Santiago Garcia (77.) sicherten dem schlechtesten Heimteam der Liga noch einen verdienten Punkt. Vladimir Darida (29.), Marvin Plattenhardt (41.) und Salomon Kalou (71.) hatten für Hertha getroffen. In der turbulenten Schlussphase standen die abstiegsbedrohten Hanseaten sogar kurz vor dem zweiten Rückrundensieg. Das Unentschieden war am Ende aber leistungsgerecht. Beide Teams spielten von Beginn an selbstbewusst und engagiert.

Im Bremer Dauerregen entwickelte sich ein typisches Kampfspiel. Die besseren Chancen hatte zunächst Werder. Allein Florian Grillitsch hatte zweimal (13./20.) die Führung auf dem Fuß. Das 1:0 gelang aber der Hertha dank der Mithilfe von Bremens Keeper Felix Wiedwald. Daridas 30-Meter-Schuss nach einer halben Stunde erschien haltbar. 

Die etwas glückliche Führung gab den Berlinern Sicherheit und Auftrieb. Bis zur Pause hatten nur noch die Gäste gelungene Offensivaktionen. Bei einer klärte Bremens Garcia gegen Mitchell Weiser nur per Foul kurz vor der Strafraumgrenze. Den fälligen Freistoß verwandelte Plattenhardt direkt in die Torwartecke, erneut sah Wiedwald nicht gut aus. Zu allem Überfluss sah Garcia seine fünfte Gelbe Karte, der Rechtsverteidiger fehlt damit am Freitag bei Borussia Mönchengladbach.

Hertha-Keeper Rune Jarstein machte es in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit besser als sein Gegenüber, als er einen platzierten Freistoß von Bremens Besten, dem Neuzugang Papy Djilobodji, noch aus dem Winkel holte. Werder-Trainer Viktor Skripnik hatte dagegen auf den zweiten Winter-Zugang, den erst am Donnerstag verpflichteten Mittelfeldspieler Sambou Yatabaré, noch verzichtet. Auch ohne den Nationalspieler aus Mali machte Bremen nach der Pause noch einmal Dampf und wurde durch den Anschlusstreffer des eingewechselten Bartels zunächst belohnt. Mit 487 Minuten ohne Gegentor stellten die Berliner dennoch einen Vereinsrekord auf. Zunächst schlug die Hertha auch noch im Stile einer Spitzenmannschaft zurück. Torjäger Kalou bestrafte nur vier Minuten später mit seinem zehnten Saisontor eine Kette von Bremer Defensivfehlern.

Dass Werder noch einmal zurückkam, lag an einem klaren Foul von Hertha-Kapitän Fabian Lustenberger im Strafraum gegen Anthony Ujah, den fälligen Strafstoß verwandelte Werder-Liebling Pizarro zu seinem 180. Bundesliga-Tor. Nur zwei Minuten später traf Garcia in der Euphorie gar zum kaum mehr erwarteten, aber verdienten Ausgleich.

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