Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

1. Bundesliga Matip: 'Vielleicht darf Hummels das nicht'

Pal Dardai kann dem Unentschieden auch etwas Positives abgewinnen. Martin Schmidt freut sich über die Leidenschaft seines Teams und Thomas Tuchel sieht einen "dreckigen Sieg". Der stört vor allem die Ingolstädter, die volle Breitseite gegen den Schiri schießen. Und: Andre Breitenreiter braucht keinen "Schönheitspreis".

Martin Schmidt (Trainer Mainz): "Es war ein intensives Spiel. Wir wissen, dass wir von der Qualität her nicht an die Top-Teams herankommen. Aber wir versuchen das über die Leidenschaft und die Laufleistung zu kompensieren. Wir wollen das laufstärkste Team der Liga sein. Das haben wir heute gezeigt."

Andre Schubert (Trainer Gladbach): "Wir hatten nach dem Gegentor noch sehr klare Torchancen, und wenn du dann keins machst, ist das natürlich ärgerlich. Insgesamt müssen alle cooler werden. Wir haben überperformt, die Erwartungshaltung ist riesig. Wir müssen weiter dranbleiben, so weiterspielen, dann werden wir auch wieder gewinnen."

Thomas Tuchel (Trainer Dortmund) ...

... zur Frage, ob er die Abseitssituation auf der Leinwand gesehen hat: "Es war schwer zu übersehen. Ich glaube, dass der Schiedsrichter es nicht gesehen hat und ich glaube zweitens, dass er es nicht darf. Aber ich bin glühender Verfechter davon, alle Tore zu überprüfen."

Gonzalo Castro (Dortmund): "Die Ingolstädter verteidigen sehr gut und lassen kaum Räume. Sie lassen einen 90 Minuten nicht in Ruhe. Das war für uns sehr schwer. Am Ende haben wir 2:0 gewonnen. Mund abputzen und weiter geht es."

Mats Hummels (Dortmund) ...

... zum Ingolstädter Ärger: "Es ist absolut nachvollziehbar. Wenn man ein Abseitstor kassiert und die Heimmannschaft den Fehler macht, es auf der Video-Leinwand einzublenden, dann ist das doppelt und dreifach ärgerlich."

... zum möglichen Videobeweis: "Ich bin klar für den Videobeweis. Das bin ich schon seit langer Zeit und das wird sich auch nicht ändern. Es wäre wichtig, wenn nur regelkonforme Tore fallen. Gefühlt müsste man bei zehn bis 15 Prozent der Tore anders entscheiden."

Ralph Hasenhüttl (Trainer Ingolstadt): "Die Krönung war das Abseitstor. Da kann ich dem Schiedsrichter keinen Vorwurf machen, da muss er sich auf seinen Linienrichter verlassen. Das hat jeder gesehen im Stadion. Unter dem Strich bleibt die Null. Das ist das, was mich heute richtig ankotzt."

Marvin Matip (Ingolstadt) ...

... zum Spiel und zum Schiedsrichter: "Ganz ehrlich, wir müssen heute nicht über das Spiel reden. Aber es gab drei Entscheidungen, die alle gegen uns waren. In der ersten Halbzeit ist es Elfmeter und eine Rote Karte. Das erste Dortmunder Tor ist ein Abseitstor und ich weiß nicht, ob man bei unserem Tor Foul pfeifen muss. Vielleicht darf ein Mats Hummels kein Eigentor machen. Dann sieht das ganz anders aus. Ich fühle mich heute definitiv um den Ertrag gebracht, den wir verdient hatten. Der FC Ingolstadt ist klein und hat heute alles an Kämpferherz reingepackt. Am Ende stehen wir mit leeren Händen da."

... zur Wiederholung des Dortmunder Führungstreffers auf der Video-Leinwand: "Dortmund war so clever und hat das Tor über die Video-Leinwand gezeigt. So viel Dummheit muss eigentlich bestraft werden."

Schiedsrichter Guido Winkmann zu seinen Fehlentscheidungen: "Fakt ist, es ist Abseits. Fakt ist, es ist spielentscheidend. Fakt ist auch, dass wir über zwei weitere Szenen diskutieren. Dann trifft es dreimal Ingolstadt. Das Theater ist groß, aber der Umgang der Ingolstädter nach dem Spiel ist sehr respektvoll. Das muss man positiv erwähnen. Selbst wenn ich das Abseitstor auf der Leinwand gesehen hätte, dann hätte ich es nicht zurücknehmen dürfen. Es war eine Tatsachenentscheidung."

Dirk Schuster (Trainer Darmstadt): "In der ersten Halbzeit haben wir defensiv sehr gut gearbeitet. Nach dem Rückstand waren wir nicht mehr in der Lage, dem Spiel eine Wendung zu geben. Wir hatten eine hohe Fehlerquote und waren im Passspiel sehr schlampig."

Sandro Wagner (Darmstadt ): "Wir waren in zwei Situationen nicht griffig und nicht clever genug. Schalke hat das eiskalt ausgenutzt. Das war der Genickbruch heute."

Leroy Sane (Schalke): "Wir mussten noch etwas gut machen. Wir wollten von Beginn an alles geben und ein gutes Spiel abliefern. Das haben wir gemacht."

Ralf Fährmann (Torwart Schalke): "Wir haben uns den Sieg erkämpft. Die große Überschrift heute ist Kampf. Wir haben eine gute Trotzreaktion auf die vergangene Woche gezeigt. Man muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen. Wir sind ein eingeschworener Haufen und wir gehen unseren Weg. Ich bekomme das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht und freue mich auf die Heimfahrt."

Andre Breitenreiter (Trainer Schalke): "Hier gab es heute keinen Schönheitspreis zu gewinnen. Die Jungs haben die schwierigen Bedingungen angenommen und es über 90 Minuten tadellos gemacht. Wir sind sehr zufrieden, uns die verlorenen Punkte vom vergangenen Wochenende zurückgeholt zu haben."

Roger Schmidt (Trainer Leverkusen): "Es war ein schwieriges Spiel. Hannover hat durch die beiden neuen Stürmer eine neue Qualität. Deshalb war es notwendig, heute eine gute Leistung zu bringen. Die haben wir auch gebracht."

Stefan Kießling (Leverkusen): "Wir haben das ganze Spiel im Griff gehabt. Zum Glück ist dann irgendwann das Tor gefallen. Wir haben es erzwungen und waren gallig darauf. Darum haben wir insgesamt auch verdient gewonnen."

Thomas Schaaf (Trainer Hannover): "So blöd sich das anhört, aber wir haben trotz des 0:3 besser gespielt als gegen Darmstadt. Das Problem ist, dass wir noch nicht herausgefunden haben, was mir mit dem Ball machen sollen, wenn wir ihn haben. Wir haben gute Möglichkeiten, aber wir spielen sie nicht zu Ende. Es waren gute Ansätze da, daran werden wir weiter arbeiten."

Markus Weinzierl (Trainer Augsburg): "Danke Marvin Hitz. Es war ein super Spiel von ihm heute. Seine drei sensationellen Paraden in der zweiten Halbzeit haben uns heute den Punkt gesichert."

Daniel Baier (Augsburg): "Frankfurt hat in der zweiten Halbzeit besser Fußball gespielt. Wir haben uns ein bisschen hinten rein drängen lassen. Wenn man so einen Torwart hinten drin stehen hat, dann kann das andere auch mal nicht so gut sein."

Marvin Hitz (Torwart Augsburg) zu seinen Paraden: "Wenn er reingeht, dann ist er unhaltbar. Wenn man ihn hat, dann war er haltbar."

Armin Veh (Trainer Frankfurt): "Ich habe gesagt, dass ich zurückfahre, wenn wir verlieren. Jetzt bleibe ich hier, weil wir gut gespielt haben."

Alexander Meier (Frankfurt): "Wir wollen uns über den Auswärtspunkt nicht beschweren. Wir müssen Punkt für Punkt sammeln, um da unten rauszukommen. Es war heute ein Schritt in die richtige Richtung."

Claudio Pizarro (Werder) zur Frage, ob er beim 3:3 noch am Ball war: "Ja, da war ich dran. Ich musste dahin gehen, ansonsten hätte der Verteidiger den Ball noch klären können."

Felix Wiedwald (Torwart Werder): "Wir haben zwei unglückliche Gegentore bekommen. Da sah ich nicht ganz so gut aus und habe der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. Wir haben Moral gezeigt und die Mannschaft ist für mich in die Bresche gesprungen."

Pal Dardai (Trainer Hertha): "Zum Schluss hätten wir es sogar noch verlieren können. Die Jungs haben den Punkt mitgenommen. Für uns ist es ein Lerneffekt. Nach dem 3:1 müssen wir das Spiel beruhigen und die Punkte mitnehmen."

Mitchell Weiser (Hertha): "Eine Mannschaft, die zu Recht da oben steht, die gewinnt so ein Spiel. Da fehlt uns noch etwas zu einem Spitzenteam."

Jürgen Kramny (Trainer Stuttgart) ...

... zum Spiel: "Wir haben viele Torchancen herausgespielt. Nach dem 1:0 mussten wir mit dem ersten Hamburger Angriff das 1:1 hinnehmen. Die Wechsel haben gepasst und wir haben es in die richtige Richtung gedreht. Das Finish zum Schluss war großartig. Wir haben eine wahnsinnige Mentalität entwickelt. So haben wir gegen jede Mannschaft eine Chance."

... zum Jubel nach dem Siegtor: "Mir geht es gut, aber meine Hose kann ich wohl wegschmeißen. Aber es hat sich gelohnt. Es war Emotion pur und die musste raus. Das ist dann in einem Sturz geendet."

Kevin Großkreutz (Stuttgart): "Es hat heute sehr viel Spaß gemacht. Wir haben ein überragendes Spiel gemacht und uns in jeden Zweikampf geworfen. Am Ende haben wir uns belohnt, das ist wichtig."

Bruno Labbadia (Trainer Hamburg): "Es war kein unverdienter Sieg für Stuttgart, weil sie einfach mehr Torchancen hatten. Aber wenn man den Spielverlauf sieht, dann hätte es auch anders laufen können. Wir haben Stuttgart heute einfach zu oft eingeladen und uns in einigen Situationen nicht richtig verhalten. Wir kennen unsere Situation und wir müssen weiter an den Dingen arbeiten."

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Für diese Seite sind keine Kommentare vorgesehen.