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Spieler verrät Details Guardiolas "merkwürdiger Abgang" beim FC Bayern

Nach drei Jahren ist Schluss: Am Ende der Saison wird Pep Guardiola den FC Bayern in Richtung Manchester verlassen. Nun hat ein Spieler verraten, wie die Mannschaft von Guardiolas Abgang erfuhr.

Der Weihnachtsurlaub hatte Pep Guardiola sichtlich gutgetan. Er wirkte gelöst. Nach monatelangen Spekulationen um seine Zukunft schaffte der Trainer Anfang Januar endlich Klarheit. Der Spanier verkündete auf einer launigen Pressekonferenz sein Aus beim FC Bayern München.

Nach drei Jahren macht der Trainer Schluss beim deutschen Fußball-Rekordmeister, es zieht ihn in die Premier League zu Manchester City. Bei seiner Mannschaft kam die Pressekonferenz offensichtlich nicht so gut an, sie wurde von Guardiolas Plänen überrascht.

"Ich will in England in der Premier League trainieren. Das ist der einzige Grund, warum ich nicht in München verlängert habe! Ich bin jung genug, ich benötige eine neue Herausforderung", begründete Guardiola seine Entscheidung, die Bayern zu verlassen. Drei Wochen später war klar, dass die neue Herausforderung in Manchester auf ihn wartet.

Die Bayern hätten den Vertrag mit ihrem Startrainer nur allzu gern verlängert. Auch die Mannschaft hatte sich früh positioniert und für einen Verbleib Guardiolas in München ausgesprochen. "Ich weiß nicht, warum er zögert. Die Meinung der Mannschaft ist klar. Dass wir gern mit unserem Trainer zusammenarbeiten. Dass wir sehr, sehr gut mit ihm auskommen", sagte Weltmeister Philipp Lahm im Oktober.

"Merkwürdiger Abgang"

Der Appell des Kapitäns zeitigte bei Guardiola keine Wirkung. Seine Entscheidung, nach England zu wechseln, ist nachzuvollziehen. Die Art und Weise, wie er sie kommuniziert hat, eher weniger. Sie zeugt nicht vom besten Stil eines Chefs im Umgang mit seinen Angestellten. "Die Spieler haben es aus dem Fernsehen erfahren", sagte Mittelfeldmann Arturo Vidal der italienischen Zeitung "Gazzetta dello Sport".

Statt es seinen Spielern persönlich mitzuteilen, ließ Guardiola sie bis zur Pressekonferenz im Unklaren. Auch Sportvorstand Matthias Sammer und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge haben demnach nicht mit der Mannschaft geredet, bevor Guardiola an die Öffentlichkeit ging. Nur wenige Tage nachdem Guardiola sein Aus bei den Bayern verkündet hatte, präsentierte der Klub den Italiener Carlo Ancelotti als Nachfolger.

Vidal empfindet die Umstände, unter denen das Team von Guardiolas Weggang erfuhr, als "merkwürdig". Einen Bruch mit dem Trainer gibt es aber nicht. "Wir wollen alles gewinnen, damit Pep den Verein glücklich verlassen kann", sagte Vidal vor dem Achtelfinalhinspiel in der Champions League bei Juventus Turin (Dienstag, 20.45 Uhr, Liveticker auf N24.de).

Vidal kehrt mit den Bayern zu seinem Ex-Klub nach Italien zurück. Nach vier Jahren in Turin wechselte er im Sommer für 37 Millionen Euro Ablöse nach München. "Ich freue mich auf das Spiel. Es wird merkwürdig sein, mich im anderen Trikot zu sehen. Ich habe dem Trainer geholfen und meinen Mitspielern viel über Juventus erzählt", sagte Vidal.

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