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Bayer Leverkusen DFB-Gericht sperrt Roger Schmidt für drei Spiele

Roger Schmidt schreibt Fußballgeschichte: Das DFB-Gericht hat den Trainer von Bayer Leverkusen nach dem denkwürdigen BVB-Spiel zu einer mehrtägigen Sperre und einer Strafzahlung verurteilt.

Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes für drei Spiele gesperrt worden, das Innenraumverbot für zwei weitere Partien wurde bis zum 30. Juni 2017 zur Bewährung ausgesetzt. Zudem muss Schmidt "wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens" eine Geldstrafe von 20.000 Euro zahlen, wie der DFB mitteilte.  

Schmidt hatte am Wochenende Bundesliga-Geschichte geschrieben, indem er eine einzigartige Spielunterbrechung beim 0:1 im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund herbeiführte. Vor allem die Weigerung des 48-Jährigen, den Anweisungen des Schiedsrichters Folge zu leisten und den Innenraum zu verlassen, sorgte für Empörung. Der Unparteiische Felix Zwayer hatte daraufhin selbst das Spielfeld verlassen, das Spiel war für fast zehn Minuten unterbrochen.

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Bayer-Sportdirektor Rudi Völler wurde ebenfalls "wegen unsportlichen Verhaltens" zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt. Schmidt und Völler haben dem Urteil nach DFB-Angaben zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. Völler hatte in TV-Interviews Zwayer kritisiert.

DFB-Interimspräsident Rainer Koch nannte die Strafe "hart, aber sorgsam bemessen". Die Vorgänge seien "außergewöhnlich" gewesen, sagte der amtierende Chef des Deutschen Fußball-Bundes und ehemalige Vorsitzende des DFB-Sportgerichts im TV-Sender Sky.

Roger Schmidts lahme Entschuldigung

Auch nach dem Spiel hatte sich Schmidt zunächst nur bedingt reumütig. Zwar räumte er ein, seiner "Vorbildfunktion als Trainer nicht gerecht geworden" zu sein und sich "zu stur" verhalten zu haben, erneuerte aber seine Kritik an Zwayer. Der Coach stellte indirekt einen Zusammenhang her zwischen der Spielunterbrechung und einer Fehlentscheidung von Zwayer wenige Minuten nach Wiederanpfiff der Partie bei einem Handspiel des Dortmunder Sokratis im Strafraum.

"Dass der Schiedsrichter bei freier Sicht diesen Elfmeter nicht pfeift, vielleicht auch, weil ich vorher zu emotional war. Ich hoffe nicht, dass es so war, aber mir fällt keine andere Erklärung dazu ein."

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