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Holtby klagt an "Labern, rumblöken - das ist ein ekelhafter Gegner"

Auf den HSV hat das Spiel gegen den FC Ingolstadt Eindruck gemacht. Die Spieler klagen über die ruppige Gangart des Gegners. Der verweist darauf, dass die Bundesliga nun mal "kein Honigschlecken" sei.

Im Spiel bekam der HSV die ganze Härte des Aufsteigers zu spüren, nach dem 1:1 (1:0) gegen den FC Ingolstadt aber gingen die Hamburger auch nicht eben zimperlich mit dem Aufsteiger um. "Wir haben kein gutes Spiel gemacht, uns den Schneid abkaufen lassen. Die aber sind nur auf Labern, Rumblöken und Hinfallen aus. Das ist ein ekelhafter Gegner", sagte etwa Mittelfeldspieler Lewis Holtby. HSV-Trainer Bruno Labbadia sprach davon, es sei "das erwartete Schweinespiel" geworden.

Dabei wollte der HSV gleich zu Beginn zeigen, wer Herr im Haus ist. Mit tollem Kombinationsfußball gelang das auch. Flanke von Aaron Hunt, Tor Josip Drmic, sieben Minuten waren da gerade mal gespielt.

Es war in doppelter Sicht ein bemerkenswerter Treffer. Zum einen sind die Ingolstädter in der Regel nicht so leicht zu überwinden. Zum anderen ist der Hintergrund interessant, der zum Tor führte. Labbadia setzt seit einigen Spielen nicht mehr auf Pierre-Michel Lasogga. Er ist nur noch Stürmer Nummer drei. Artjoms Rudnevs und eben Drmic bekommen bei Labbadia den Vorzug, Lasogga muss sich seit vier Spielen mit Kurzeinsätzen begnügen.

Kein Wunder, sein letzter Treffer aus dem Spiel heraus liegt schon vier Monate zurück, danach traf er nur noch zweimal per Elfmeter. Am Samstag wurde er in der 78. Minute eingewechselt, ansonsten aber nicht vermisst. Auch wenn die Hamburger nach dem Führungstreffer die Initiative den Ingolstädtern überließen und ein paar Aktionen im Strafraum der Gäste dem HSV gutgetan hätten.

HSV kassierte Ausgleich nach einer Ecke - typisch

Der kassierte schließlich in einer hektisch und eben sehr hart geführten Partie den verdienten Ausgleich. Lukas Hinterseer traf nach einer Ecke (61.). Typisch Ingolstadt, zehn der 17 Treffer erzielten die Oberbayern nach ruhenden Bällen. "Wir sagen: 'Sollten wir alleine vor dem Tor stehen, schießen wir lieber jemanden an.' Damit es raus zur Ecke geht. Denn daraus machen wir dann das Tor", scherzte Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl.

Seinem Hamburger Kollegen war dagegen nicht nach Späßen zumute, er kritisierte die Entstehung des Tores. "Für mich war es ein klares Foul an Lewis Holtby. Die zweite Sache ist, dass es kein Eckball war. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen, aber es passte zum Spiel", sagte Labbadia. Er war ernüchtert, für Gesprächsstoff sorgte im Hamburger Lager aber in erster Linie die ruppige Gangart des Gegners.

Der FC Ingolstadt zeigte sich abgebrüht

Hamburgs Torschütze Drmic war nur einer von vielen, der klagte. "Heute hat es einfach keinen Spaß gemacht, gegen den Gegner Fußball zu spielen. Für die Zuschauer war es auch eine Katastrophe, denke ich. Wir können zufrieden sein, dass wir einen Punkt geholt haben. Aber ich bin enttäuscht, dass wir so ein Spiel spielen müssen und dass so ein Bundesligaspiel stattfindet", sagte er. Die Ingolstädter zeigten sich dagegen abgebrüht. "Bundesliga ist halt kein Honigschlecken", sagte Torschütze Hinterseer.

Durch das Remis verpasste der HSV die riesige Chance, sich endgültig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. Vor der Partie bei Schalke 04 am Mittwoch haben die Hanseaten auf Platz elf weiter nur sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang, Ingolstadt ist als Neunter wohl aus dem Gröbsten raus.

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