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1. Bundesliga BVB macht es spannend, Bayer verliert ohne Schmidt

54 Minuten lag Hoffenheim in Dortmund in Führung, bis der BVB das Spiel noch drehte. Eine tragische Rolle spiele Sebastian Rudy. In Mainz musste Roger Schmidt seinem Team beim Verlieren zuschauen.

Dramatik und Spannung pur am "Super-Sonntag" der Fußball-Bundesliga mit gleich vier Spielen: Borussia Dortmund wendet beim 3:1 gegen den Tabellenvorletzten 1899 Hoffenheim in der Schlussphase die erste Saison-Heimniederlage ab. Der Rückstand des BVB auf Tabellenführer Bayern München beträgt weiter acht Punkte. Ohne seinen gesperrten Trainer Roger Schmidt verliert Bayer Leverkusen beim immer intensiver Richtung Europa drängenden FSV Mainz 05 mit 1:3. Augsburg ringt Borussia Mönchengladbach ein 2:2 ab.

Sebastian Rudy: Erst Tor, dann Rot

Drittes Spiel, erste Niederlage - der Höhenflug von Trainer-Novize Julian Nagelsmann bei 1899 Hoffenheim ist vorerst zu Ende. Trotz erneut starker Vorstellung unterlag sein Team mit 1:3 (1:0) beim hohen Favoriten Borussia Dortmund. Dabei avancierte Sebastian Rudy an seinem 26. Geburtstag zum Hauptdarsteller. Zunächst brachte er sein Team mit 1:0 (26.) in Führung, leitete aber durch seine Rote Karte (58.) die Wende zugunsten des BVB ein.

In Überzahl stellten die Torschützen Henrich Mchitarjan (80.), Adrian Ramos (85.) und Pierre-Emerick Aubameyang (90.+2) vor 81.359 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park den hart erkämpfen Sieg für den Tabellenzweiten sicher und wahrten damit eine Woche vor dem Top-Duell mit dem Rekordmeister den Acht-Punkte-Abstand auf den FC Bayern. Die Bayern hatten bereits am Samstag durch ein 2:0 in Wolfsburg vorgelegt.

Im dritten Spiel unter Nagelsmann überraschte der junge Hoffenheimer Trainer mit einer auf zwei Positionen veränderten, defensiveren Aufstellung als zuletzt. Ermin Bicakcic und Jeremy Toljan rückten bei den Gästen in die Startelf. Dortmunds Coach Thomas Tuchel verzichtete nach dem Porto-Trip auf die große Rotation. Lukasz Piszczek und Neven Subotic standen in der Viererabwehrreihe, der angeschlagene Mats Hummels pausierte. Im Mittelfeld feierte Nuri Sahin nach einem Jahr sein Startelf-Comeback in der Bundesliga.

Roger Schmidt sitzt auf der Tribüne

In einer Loge auf der Haupttribüne musste Roger Schmidt tatenlos die Niederlage im ersten Spiel nach seiner befristeten Verbannung ertragen. Die von seinem Trainer-Assistenten Markus Krösche betreute Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen verlor am Sonntag mit 1:3 (0:2) beim FSV Mainz. Yunus Malli beendete nach 741 torlosen Minuten seine Flaute mit dem Treffer zum 1:0 (14.), Jhon Cordoba erhöhte vor der Pause (32.), ehe Malli per Handelfmeter (58.) erneut traf. Den Treffer der Gäste erzielte Javier Hernández (65.).

Die Mainzer Mannschaft unter Trainer Martin Schmidt bejubelte vor 26.557 Zuschauern den fünften Sieg in den vergangenen sechs Heimspielen und den 75. Sieg in der Fußball-Bundesliga vor eigener Kulisse. Der Lohn: Der FSV verdrängte Bayer auf den sechsten Platz. Für Leverkusen, das vor dem 23. Spieltag auf Rang vier gelegen hatte, war es die zweite Niederlage in der Meisterschaft nacheinander. 

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