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Frust nach Mainz-Schock Rummenigge zählt die Spieler des FC Bayern an

Der FC Bayern hat zu Hause sensationell gegen Mainz verloren. Klubchef Karl-Heinz Rummenigge ist sich sicher, den Grund für die Pleite zu kennen. Vor dem Spiel in Dortmund macht er Druck.

Der FC Bayern hat seine Tabellenführung verspielt. Das Spitzenspiel in der Liga verloren. Und droht jetzt die Meisterschaft zu verpassen. Obwohl er in der Toppartie überragend spielte. Doch beim Rivalen SKK Altmünchen musste er sich 1713:1720 geschlagen geben. Nun ist Altmünchen Erster – in der Kreisklasse C der Kegler.

Im aktuellen Vereinsmagazin des deutschen Fußball-Rekordmeisters wird darüber berichtet. Sofern Franck Ribéry und seine Kollegen es bei der Behandlung auf der Massagebank also mal durchgeblättert haben, sind sie gewarnt. Sie verloren Mittwochabend am 24. Spieltag der Bundesliga überraschend 1:2 (0:1) gegen den 1. FSV Mainz 05, ausgerechnet im ersten Spiel, in dem ihr ehemaliger Präsident Uli Hoeneß nach seiner Haft wieder auf der Tribüne saß. Und plötzlich geht es in dem Topspiel bei Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr) wieder um mehr als die Ehre.

Verlieren die Münchner, ist ihr Vorsprung innerhalb von vier Tagen von acht auf zwei Punkte geschrumpft. "Ich hoffe, dass wir nach dem Spiel beim BVB weiter mindestens fünf Punkte Vorsprung haben. Der Kampf um die Meisterschaft geht bis zum Saisonende. Wir wissen, dass wir weiter Gas geben müssen", sagt Bayerns Stürmerstar Robert Lewandowski, der bis vor zwei Jahren für den BVB spielte.

Mehr zum Thema: Weshalb München den Mainzern dankbar sein muss

Die Niederlage gegen Mainz war die erste nach 17 Heimsiegen in Folge, wettbewerbsübergreifend. Jairo Samperio schoss Mainz in Führung (26.), Arjen Robben glich aus (64.), und der eingewechselte Jhon Córdoba traf zum 2:1 (86.). Sichtlich genervt und verärgert trotten die Münchner Spieler am späten Abend aus dem Stadion, viele von ihnen wollen nichts zu dem verlorenen Spiel sagen.

Die Niederlage sei "die Schande durch Cordoba", witzeln einige Fans, in Anlehnung an das 2:3 der deutschen Nationalmannschaft gegen Österreich bei der WM 1978 in Cordoba. "Wir haben die Mainzer Konter nicht gut kontrolliert", kritisiert Trainer Pep Guardiola. Seine Mannschaft habe genug Torchancen gehabt, um das Spiel für sich zu entscheiden, und es am Ende mit fünf Stürmern probiert. Doch es habe eben nicht geklappt. "Wir müssen noch viel arbeiten, um unseren Titel zu verteidigen", betont der Katalane.

Ribéry noch längst nicht in Topform

Die Mainzer verteidigten geschickt und spielten enorm effektiv. Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sieht daher keinen Grund, die Niederlage als Wunder zu bezeichnen. "So wie Mainz gespielt hat, ist es kein unglückliches Ergebnis für uns, sondern vielleicht auch eine verdiente Niederlage. Nach dem 1:1 haben wir gehofft, dass wir noch ein Tor erzielen, aber wir haben heute einfach keinen guten Tag gehabt und zu wenig dafür getan, um so ein Spiel zu drehen. Da ist einiges schiefgelaufen", so der Europameister von 1980.

Er sieht den Grund für die Niederlage in der Einstellung der Spieler. Zu sicher sei sich wohl keiner gewesen, immerhin habe die Mannschaft ja schon lange acht Punkte Vorsprung gehabt. Aber: "Vielleicht hat der eine oder andere schon an Samstag gedacht und geglaubt, das wäre heute einfach", so Rummenigge.

Trainer Guardiola hatte in Joshua Kimmich, Douglas Costa und Thomas Müller drei Spieler auf die Bank gesetzt, die zuletzt nahezu immer spielten. Kapitän Philipp Lahm und Xabi Alonso schonte er komplett, die beiden gehörten nicht einmal zum Aufgebot. Franck Ribéry durfte erstmals nach seiner langen Verletzungspause von Beginn an spielen. Trotz allen Eifers des Franzosen zeigte sich, dass er noch braucht, um in Topform zu kommen. Lediglich 33 seiner 47 Pässe im letzten Drittel des Spielfeldes kamen an. Vor allem aber die Außenverteidiger Rafinha und Juan Bernat enttäuschten an diesem regnerischen Abend.

Vor dem Spiel in Dortmund macht Rummenigge jetzt Druck. "Mit drei Punkten gegen Mainz wären wir entspannter beim Blick auf die Tabelle. So wird das Spiel am Samstag ein Spiel, wo wir sicherlich nicht verlieren dürfen", betont der 60-Jährige. Fürchtet er, dass die Meisterschaft noch einmal spannend wird? "Lassen wir uns überraschen. Ich hoffe, dass wir es besser machen als gegen Mainz."

Uli Hoeneß werde seiner Meinung nach nicht mit nach Dortmund reisen.

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