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1. Bundesliga 'Bilder durch Worte nicht zu toppen'

Andre Schubert sieht einen souveränen Sieg, nimmt sich aber einen Youngster zur Brust. Außerdem: Jürgen Kramny spielt mit dem VfB Stuttgart "hop oder top" und holt in letzter Sekunde einen Punkt aus Ingolstadt. Niko Kovac weiß, woran es bei seinem Debüt gefehlt hat und Thomas Schaaf ist "megaenttäuscht" nach der nächsten Niederlage. Vestergaard gibt sich selbst eine Sechs.

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Es war sehr beklemmend zu spüren, dass etwas nicht stimmt, nicht zu wissen, was es ist und trotzdem so gut wie möglich zu spielen. Die Mannschaft war heute herausragend gut. Wir hatten so viele Spiele in den letzten Wochen."

Reinhard Rauball (Präsident Borussia Dortmund) ...

... zum Todesfall am Rande des Spiels: "Ich hatte sehr frühzeitig die Informationen über das, was dort passiert ist. Von diesem Moment an rückt das Spiel der eigenen Mannschaft deutlich in den Hintergrund. Die Reaktionen der Zuschauer setzten sehr spontan ein. Ich habe so etwas noch nie erlebt, dass Zuschauer dermaßen geschlossen ihre Trauer gezeigt haben und auch die Art und Weise, wie man mit Kollegen umgeht. Das ist etwas, das in dieser Form noch nicht dagewesen ist. Ich kann allen Fans, die das hier demonstriert haben, nur ein tolles Kompliment machen. Ich ziehe da auch den Hut vor den Mainzern, die sich ausnahmslos in die Reihe der Trauernden eingeschlossen und den verbalen Support eingestellt haben. Diese Bilder kann man durch Worte nicht toppen. Das nötigt mir einen unfassbaren Respekt ab. Wir haben nicht immer nur Freude mit den Fans, aber das zeigt, wie tief verwurzelt Begriffe wie Ehre und Respekt vor anderen sind. Das war ein tolles Mitgefühl, das da zum Ausdruck gekommen ist."

... zu den Angehörigen: "Ich kann der Familie des Betroffenen im Namen von Borussia Dortmund mein herzliches Beileid und mein tiefes Mitgefühl ausdrücken. Wir trauern sehr mit der Familie. Die andere Familie, die jetzt bangt und hofft, dass alles gut geht, der drücken wir alle sehr die Daumen. So wie die 81.000, die heute hier waren und alle, die mit dem Herzen beim Fußball sind."

Marco Reus (Borussia Dortmund) ...

... zum Todesfall am Rande des Spiels: "Wir Spieler haben gar nichts davon mitbekommen. Der Schiedsrichter hat mich auch gefragt, was denn hier los ist. Unser Trainer hat uns nach dem Schlusspfiff informiert. Dass hier ein Mensch ums Leben gekommen ist, das ist natürlich tragisch. Da rückt das Spiel natürlich in den Hintergrund. Großes Kompliment an das ganze Stadion. Das ist tragisch, aber leider gibt es so etwas auf dieser Welt."

Martin Schmidt (Trainer 1. FSV Mainz 05) ...

... zum Todesfall am Rande des Spiels: "Ich wollte in der zweiten Halbzeit an der Seitenlinie noch pushen. Irgendwann habe ich mich gefragt, was ist das für eine Stimmung. An unserer Leistung konnte es nicht liegen, dass es hier so ruhig wurde. Wir konnten dann spielerisch nicht mehr drehen und mussten es so hinnehmen. Wir sind mit dem Team und ich auch persönlich in den Gedanken bei den Angehörigen dieses tragischen Vorfalls."

... zum Verhalten der Fans: "Ich finde es unheimlich beeindruckend, wie 80.000 Leute innerhalb von wenigen Minuten verstummen können. Das braucht ja eine Botschaft von einem zum anderen und eine Kommunikation. Es wurde ja nicht über Lautsprecher verkündet. Die Einzigen, die gegeneinander gekämpft haben, das waren die 22 auf dem Platz. Alle anderen waren eine Einheit. Das ist sehr beeindruckend."

... zum Spiel: "Wir haben 35 Minuten lang sehr gut verteidigt, dann haben wir einmal nicht aufgepasst. Nach dem 2:0 war der Deckel drauf. Aber auch solche Niederlagen bringen uns weiter."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Großes Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben uns den Sieg durch große Leidenschaft und eine große Willensleistung verdient. Dass wir am Ende ein Spiel gewinnen, das auf des Messers Schneide stand, haben wir uns verdient. Wir sind froh, dass wir den Negativtrend stoppen konnten."

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen) ...

... zur Gelb-Roten Karte für Tin Jedvaj: "Ich habe mit ihm schon gesprochen. Er sagt, dass er nichts gemacht hat. Vielleicht kann man in so einer Situation auch mal ein Auge zudrücken und noch eine Minute länger nachspielen lassen. Aber wir wollen nicht meckern. Wichtig war natürlich heute der Sieg."

... zum Spiel: "Es war ein spannendes, aber kein hochklassiges Spiel. Am Ende war es ein Zittersieg, aber das gehört auch dazu. Für uns war es die fünfte englische Woche hintereinander. Das hat sonst nur noch Borussia Dortmund. Die letzte Viertelstunde waren wir mausetot. Wir haben jetzt nochmal Donnerstag und dann Sonntag in Stuttgart. Dann können wir mal ein bisschen durchatmen."

... zu den Saisonzielen: "Wir tun gut daran, dass wir kleine Schritte machen und erst einmal wieder an die Europa-League-Plätze rankommen. Das ist ja schwer genug in diesem Jahr. Es war natürlich ein ganz wichtiger Dreier und wir sind wieder im Rennen. Nach der Länderspielpause werden wir wieder etwas näher ranrobben."

Bernd Leno (Torwart Bayer Leverkusen) ...

... zum Spiel: "Am Ende hat man gesehen, dass wir in der Europa League unsere Körner gelassen haben. Die Hamburger waren frisch. Aber am Ende interessiert das keinen. Hauptsache drei Punkte, der Rest ist egal."

... zum Leistungsdruck bei Bayer: "Den Druck haben wir alle gespürt. Wir standen mit dem Rücken zur Wand. Am Donnerstag war es auch nicht so berauschend. Umso wichtiger war es, dass wir heute die drei Punkte holen. Jetzt müssen wir am Donnerstag vielleicht etwas Großes schaffen, Villarreal zuhause schlagen und weiterkommen. Man hat gesehen, dass die Mannschaft lebt und kämpft."

Jonathan Tah (Torwart Bayer Leverkusen) ...

... zum Spiel: "Wir haben nach dem 1:0 versucht, die Null zu halten. Mit ein bisschen Glück haben wir das Gott sei Dank hinbekommen. Wir haben Vollgas gegeben und wussten, dass wir das Spiel gewinnen müssen. Vom Fußballerischen war es nicht das beste Spiel, aber vom Kampf her haben wir alle 100 Prozent gegeben."

... zu den Saisonzielen: "Wir orientieren uns weiter nach ganz oben und wollen dran bleiben. Dazu war dieser Sieg enorm wichtig."

Julian Brandt (Bayer Leverkusen) ...

... zur Leistung von Torwart Bernd Leno: "Er ist heute der Held des Nachmittags. Er hat uns heute echt den Arsch gerettet. Ihm haben wir den Sieg zu verdanken."

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV) zum Spiel: "Über das gesamte Spiel hatten wir klar die besseren Torchancen. Ich denke, dass wir mindestens ein Unentschieden verdient hatten, wenn nicht sogar den Sieg. Aber dafür können wir uns nichts kaufen. Wir haben halt das Tor nicht gemacht. Dass das 0:1 durch ein Eigentor fällt, war symptomatisch. Wir sind extrem enttäuscht."

Rene Adler (Torwart Hamburger SV): "Wir haben mit einem Eigentor auswärts verloren. Für uns war es unglücklich, weil wir hinten raus die klar bessere Mannschaft waren und mindestens einen Punkt verdient hatten. Dann bekommst du so ein Eiertor, liegst hinten und läufst das ganze Spiel hinterher. Heute wäre mehr drin gewesen, aber dafür können wir uns leider nichts kaufen."

Aaron Hunt (Hamburger SV): "Wir machen die Dinger einfach nicht rein. Zu viele Chancen haben wir leichtfertig vergeben. Wir hätten heute einen sehr großen Schritt machen können. Es war auf jeden Fall wieder mehr drin, das ist unglaublich ärgerlich. Wir haben schon noch ein kleines Polster, aber wir dürfen uns nicht zu sicher sein."

FC Bayern - Werder Bremen 5:0 (2:0)

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Wir haben unser Positionsspiel sehr gut umgesetzt und nur wenig zugelassen. Wir wissen, dass jedes Spiel ein Finale für uns ist. Ich vertraue meiner Mannschaft sehr. Ich bin Trainer, aber auch Fan - und da freue ich mich über so ein gutes Spiel. Es war wichtig nach der Niederlage gegen Mainz hier, wir wollen unseren Titel unbedingt verteidigen. Die Leute können sich nicht vorstellen, wie schwer es ist, zehn Spieler im Strafraum zu attackieren, deshalb ein großes Kompliment an meine Spieler. Jetzt denken wir nur noch an unser 'Finale', an Juventus Turin."

Mario Götze (Bayern München): "Es war eine sehr lange Zeit. Ich bin froh, dass ich wieder zurück bin und beschwerdefrei spielen kann. Das ist für mich die Priorität. Ich muss ruhig anfangen und meinen Rhythmus finden. Natürlich will ich auch die großen Spiele spielen. Dafür brauche ich auch die nötige Fitness, die ich mir in den nächsten Spielen holen werde."

Matthias Sammer (Sport-Vorstand Bayern München) ...

... zur Frage, ob Joshua Kimmich ein Spieler für die Nationalmannschaft ist: "Zum jetzigen Zeitpunkt ist mir das ganz ehrlich ziemlich wurscht. Wir haben wichtige Spiele vor uns. Was irgendwann im Sommer ist, das sollen die entscheiden, die dafür verantwortlich sind. Das gehört jetzt nicht hier her. Wir sind natürlich auch Weltmeister im Übertreiben. Jos ist ein fantastischer Junge. Aber hoffentlich ist er nicht so flipperhaft, wie die ganzen Medien und das ganze Theater rundherum. Lass uns doch einfach normal bleiben auf dieser Welt und nicht die Nerven verlieren."

... zu Mario Götze: "Ich erwarte keine Wunderdinge. Mario hat eine Verletzung gehabt und war vier Monate nicht dabei. Jedes Training tut ihm gut. Jeden Tag ist die Frage, ob Mario Götze noch einlaufen kann. Lasst uns doch einfach ruhig bleiben und Fußball spielen."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Das war ein hochverdienter Sieg für Bayern München. Aber das 0:5 ist ein bisschen zu hoch. Am Schluss waren die Gegentore unnötig. Man darf beim Spiel gegen den Ball nicht nur laufen, sondern muss auch Bälle holen, das haben wir nicht so oft geschafft. Aber das nächste Spiel ist viel wichtiger als heute. Bayern ist Bayern. Wenn sie einen guten Tag haben, ist es nicht nur für uns schwierig, sondern für den Rest der Welt."

Jannik Vestergaard (Werder Bremen): "Nach einem 0:5 gibt es natürlich nur eine Note. Das ist natürlich eine sechs, da sind wir nicht mit zufrieden. Wir haben nicht das umgesetzt, was wir wollten und waren auch im Kopf langsamer als der Gegner."

Claudio Pizarro (Werder Bremen) ...

... zum Spiel: "Die Bayern waren sehr stark und wir waren nicht gut."

... zur Frage, wann er seinen Vertrag in Bremen verlängert: "Das weiß ich noch nicht. Momentan will ich mich einfach darauf konzentrieren, dass wir in der Bundesliga bleiben. Alle wollen, dass ich bleibe. Ich will auch gerne bleiben, aber wir müssen noch ein bisschen sprechen."

Marco Bode (Aufsichtsratsvorsitzender Werder Bremen) zu Viktor Skripnik:"Wir hatten alle den Wunsch und die Hoffnung, dass wir das mit Viktor schaffen. Die letzte Woche hat bestätigt, dass dies eine gute Strategie war. Trotzdem wäre es gelogen, wenn wir sagen, dass wir uns nicht hinterfragen. Aber er stand nicht zur Disposition. Ich habe keinen Plan B gehabt. Er hat das Herz am richtigen Fleck und arbeitet mit seinem Team beharrlich daran, die Dinge zu verbessern. Die Woche hat ihm auch sehr gut getan. Wir wollen mit Viktor noch einen langen Weg gehen. Ich bin davon überzeugt, dass wir es mit Viktor schaffen."

Andre Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach):

... zum Spiel: "Wir haben das Spiel sofort in den Griff bekommen und uns durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Über 90 Minuten haben wir sehr wenig zugelassen. Der Gegner war sehr konzentriert und hat die Räume eng gemacht. Da muss man erst mal die Lücke finden. Wir hatten riesen Ballbesitz, waren klar spielbestimmend und haben nichts zugelassen. Die Mannschaft hat es super gemacht."

... zu Mahmoud Dahoud: "Mich hat geärgert, was er am Ende gemacht hat. Er soll sich auf seinen Fußball konzentrieren und nicht anfangen zu spinnen. Vielleicht sollten wir alle den Jungen mal in Ruhe lassen, damit er nächste Woche auch so spielt. Wenn man es mit den spielerischen Fähigkeiten übertreibt, dann kommt auch mal ein Gegner der sagt, das lasse ich mit mir nicht machen. Das muss er lernen."

Max Eberl (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach) zu Raffael: "Er macht es brillant und trifft schon wieder zweistellig in dieser Saison. Er ist ein großartiger Spieler, warum soll er nicht auch für die Selecao spielen? Dante hat damals gesagt, dass er gehen muss, um in der Selecao zu spielen. Vielleicht schafft es Raffael auch bei uns."

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): "Die Gladbacher haben verdient gewonnen, auch in dieser Höhe. Sie waren in beiden Halbzeiten die bessere Mannschaft. Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht und die Gegentore waren zu billig. Da müssen wir den Hebel ansetzen. Hier hat keiner etwas erwartet. Die Heimspiele müssen wir ziehen. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, kämpferisch hat sie alles gegeben. Das spielerische Element hat gefehlt."

Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt): "Leider war ich schlecht heute, dann kann man nicht gewinnen."

Marco Russ (Eintracht Frankfurt) ...

... zur Frage, ob die Eintracht den Klassenerhalt mit Niko Kovac schafft: "Davon bin ich einhundertprozentig überzeugt. Wir haben ihn jetzt vier Tage erlebt und so viele positive Eindrücke bekommen. Er bringt sehr viel Leidenschaft bei uns rein."

... zum Spiel: "Das Spiel gegen Gladbach war eine Hausnummer zu hoch. Das nächste Spiel müssen wir zu 1000 Prozent gewinnen."

Ralph Hasenhüttl (Trainer FC Ingolstadt): "Es war ein Wahnsinnsspiel mit hohem Tempo. Ich hätte nicht geglaubt, dass ich über einen Punkt in der Bundesliga nicht erfreut sein kann. Es wäre mehr drin gewesen. Beide Teams haben gezeigt, dass sie nach vorne spielen wollten. Nach dem 3:1 hatten wir den VfB da, wo wir ihn haben wollten. Da musst du eben das vierte Tor machen. So stehen wir mit einem Punkt da, auch wenn wir das beste Heimspiel der Saison geliefert haben."

Marvin Matip (FC Ingolstadt): "Heute habe ich den Jungs durch meine Aktion zwei Punkte geklaut. Aber ich bin mir sicher, dass wir die trotzdem noch holen."

Jürgen Kramny (Trainer VfB Stuttgart): "Es war ein superintensives Spiel. Wir haben auf das 0:1 gut reagiert. Nach dem 1:1 war es bis zur Pause ein offenes Spiel. Nach der Halbzeit haben wir unseren Rhythmus überhaupt nicht gefunden. Nach dem 1:3 haben dann wir hop oder top gespielt und Glück, dass das 4:1 nicht fällt. Wir haben aber immer daran geglaubt. Für uns war es ein Punkt der Moral."

Christian Gentner (VfB Stuttgart): "Wir haben in den letzten Wochen und Monaten gezeigt, dass wir Rückstände drehen können. Rückschläge werfen uns nicht mehr um, das haben wir heute eindrucksvoll bewiesen."

Thomas Schaaf (Trainer Hannover 96): "Wir sind natürlich megaenttäuscht über dieses Ergebnis. Da kann ich auch natürlich den Frust der Fans verstehen. Es tut mir einfach leid, dass wir im Moment nicht mehr liefern können und es einfach nicht auf die Reihe kriegen. Resignieren und aufhören kenne ich aber nicht. Wenn es rechnerisch nicht mehr möglich ist, dann werden wir weiter sehen."

Martin Bader (Geschäftsführer Sport Hannover 96): "Thomas Schaaf hat alles reingeworfen. Es ist nicht so, dass Thomas am Ende ist. Im Gegenteil. Wir werden mit Thomas Schaaf die weiteren Projekte angehen, das nächste ist jetzt Eintracht Frankfurt. Thomas ist natürlich nicht gescheitert."

Christian Schulz (Hannover 96): "Das hat mit dem Trainer nichts zu tun, wenn wir das in der zweiten Halbzeit so hergeben. Wir müssen ja dran glauben. So lange es rechnerisch möglich ist, so lange ist es unsere Aufgabe."

Ron-Robert Zieler (Hannover 96): "Ich kann die Fans verstehen. Sie sind unzufrieden und haben nach so einem Spiel das Recht zu pfeifen. Wir werden weiter arbeiten, aber wir brauchen ein Wunder, um die Klasse zu halten. Das ist klar."

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Mit diesem Resultat kann man nur sehr, sehr zufrieden sein. Unsere beiden Tore hatten eine befreiende Wirkung. Danach hatten wir das Spiel eigentlich im Griff. Zu unserem Doppel-Torschützen Bittencourt kann ich eigentlich nur sagen, dass es mich für ihn sehr freut. Vielleicht ist bei ihm jetzt der Knoten geplatzt."

Leonardo Bittencourt (1. FC Köln) zum Torjubel: "Es war ein Gruß an meine Cousins in Brasilien. Die Jungs hocken da und fiebern immer mit. Sie sind in meinem Herzen. Ich zeige damit, dass ich auch an sie denke und sie sehr vermisse."

Jörg Schmadtke (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln): "Es war kein Leckerbissen für die Zuschauer. Dafür stand für beide Seiten zu viel auf dem Spiel. Für den neutralen Betrachter war es darum ein Katastrophenspiel. Wir waren heute sehr effektiv."

Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim): "Grundsätzlich bin ich mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden. Wir sind gut ins Spiel gekommen und die frühe Führung hat den Kopf frei gemacht. Dann haben wir aber mit der Zeit zu schnell die Bälle verloren. Der Elfmeter war die große Chance, alles einen Tick ruhiger zu machen. Großes Kompliment an die Mannschaft. Wir müssen jetzt auswärts genauso Gas geben wie zuhause. Das Feld ist da genauso so groß und der Ball ist auch der gleiche."

Kevin Volland (1899 Hoffenheim) zum verschossenen Elfmeter: "Ich habe davor zwei reingemacht, dann schieße ich auch den dritten. Das ist ja klar. Ich habe ihn verschossen, jetzt darf ein anderer ran."

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir sind verdient als Verlierer vom Platz gegangen. Wir haben einfach schlecht gespielt. Wir waren schläfrig, nicht wach. Dazu kam ein schlampiges Passspiel. In der letzten halben Stunde haben wir es nochmal probiert. Da hatten wir eine optische Überlegenheit, aber keine zwingende Torchance."

Andre Schürrle (VfL Wolfsburg): "Wir haben zu lange gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Den ersten Torschuss hatten wir erst Mitte der zweiten Halbzeit. Das darf uns in unserer Situation nicht passieren. Wir müssen jagen. Das ist absolut ärgerlich."

Koen Casteels (VfL Wolfsburg): "Das Spiel dürfen wir nie verlieren. Das war nicht gut, das Tempo war zu niedrig und wir haben kein gutes Spiel gemacht."

Dirk Schuster (Trainer Darmstadt 98): "Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gesehen und defensiv nichts zugelassen. Man muss von zwei grundverschiedenen Halbzeiten sprechen. Das 2:2 durch Augsburg war ein reguläres Tor. Umso bitterer war die Konzessionsentscheidung, die dann getroffen wurde. Ohne Schuldzuweisungen machen zu wollen: In den letzten sechs Spielen gab es fünf klare Entscheidungen gegen uns."

Sandro Sirigu (Darmstadt 98): "Wenn man auf die Tabelle schaut, dann ist das schon ärgerlich. Aber wir stehen immer noch gut da und wir haben eine gute Ausgangsposition. Wenn wir uns weiter so bemühen und um jeden Punkt kämpfen, dann schaffen wir auch den Klassenerhalt."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Das war ein wichtiger Punkt, der aufgrund der zweiten Halbzeit auch verdient war. In der Pause haben wir uns vorgenommen, das Spiel noch zu drehen. Wir machen das 2:2 durch einen Kopfstoß, aber der Schiedsrichter gibt es nicht. Danach den Elfmeter für uns pfeift wahrscheinlich nicht jeder."

Markus Feulner (FC Augsburg): "Es ist sehr eng unten und wir müssen so schnell wie möglich unsere Punkte holen. Die Spiele sind sehr ausgeglichen. Es wird bis zum Ende sehr eng bleiben."

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