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Kellerduell gegen Hannover Frankfurter siegen bei Kovac-Debüt

Eintracht Frankfurt hat unter dem neuen Trainer Niko Kovac das Kellerduell gegen Hannover 96 gewonnen. Der Tabellenletzte ist damit so gut wie sicher in der 2. Liga.

Eintracht Frankfurt hat das vermeintliche Abstiegsendspiel gegen Hannover 96 gewonnen und den abgeschlagenen Tabellenletzten damit so gut wie sicher in die 2. Liga geschossen. Dank eines Tores von Änis Ben-Hatira (33. Minute) siegte die Eintracht am Samstagabend verdient mit 1:0 (1:0) und beendete damit eine Negativserie von acht Spielen ohne Erfolg.

Trotz des ersten Sieges unter ihrem neuen Trainer Niko Kovac fielen die Frankfurter aber auch zum ersten Mal in dieser Saison auf einen der beiden direkten Abstiegsplätze der Fußball-Bundesliga zurück.

Der punktgleiche Rivale 1899 Hoffenheim hat nach seinem 3:1-Erfolg beim Hamburger SV die bessere Tordifferenz. Hannover dagegen kann sich nach dem nächsten ganz schwachen und nicht bundesliga-reifen Auftritt vermutlich bald jede Form der Rechnerei sparen.

Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nach der zwölften Niederlage in den vergangenen 13 Spielen bereits zehn Punkte. Besonders bitter war dieser Abend für 96-Trainer Thomas Schaaf. Der 54-Jährige hatte in der vergangenen Saison noch die Eintracht trainiert, verließ den Verein aber trotz eines sportlich erfolgreichen neunten Platzes im Unfrieden. Schaaf sah in seiner Rückkehr nach Frankfurt auch so etwas wie die letzte Chance auf eine sportliche Wende mit seinem neuen Team.

Erster Treffer für Ben-Hatira

Gleich fünf Spieler verbannte er vor der Partie aus dem Kader, gleich vier Spieler rückten mal wieder neu in die Anfangsformation. Doch diese Maßnahme verpuffte genauso wirkungslos wie so vieles von dem Hannoveraner Krisenmanagement der vergangenen Monate. Der Tabellenletzte hatte gleich zu Beginn eine gute Chance durch Kenan Karaman (8.), überließ den Frankfurtern danach aber nahezu widerstandslos das Feld.

Die Gastgeber wussten mit ihrer Überlegenheit aber zunächst nicht viel anzufangen. Sie bemühten sich immer wieder um spielerische Lösungen, verloren dabei auch nie die Geduld, spielten sich aber zunächst keine klaren Torchancen heraus.

Auch der wichtige Führungstreffer entsprang allein dem Zufall. Stefan Aigner hatte den Ball im Strafraum eigentlich schon verloren, doch gleich drei 96er inklusive Torwart Ron-Robert Zieler wussten nicht, wer ihn denn nun klären sollte. Ben-Hatira ging dazwischen und schoss den Ball aus spitzem Winkel ins Tor. Es war bei seinem ersten Einsatz von Anfang an auch gleich der erste Treffer für den Winter-Neuzugang der Eintracht.

Nach der Pause wurde ein schwaches Spiel wenigstens zeitweise unterhaltsam. Haris Seferovic lief auf einmal allein auf Zieler los und scheiterte (48.). Aigner hatte nach einem Eckball die nächste dicke Chance (50.). Frankfurt drängte auf das zweite Tor, aber auch Hannover riskierte jetzt mehr: Das eröffnete beiden Teams viel Raum.

Wie wenig sie daraus machten, verriet aber viel über die mangelnde Qualität der beiden zuvor schwächsten Rückrunden-Mannschaften der Liga. Ben-Hatira vergab noch zwei weitere Groß-Chancen  (65./71.). Dazu erzielte Seferovic zwei Abseitstore (74./76.) für Frankfurt und Hugo Almeida (83.) eines für Hannover. So mussten 43 300 Zuschauer noch bis zum Schluss um diesen wichtigen Sieg zittern. 

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