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Wer kommt, wer geht? Drei Transfergerüchte beim FC Bayern München

Der FC Bayern plant für die neue Saison. Götze steht auf dem Absprung. Dafür könnte ein Angreifer kommen, der in Topform ist. Und noch eine Personalie wird hoch gehandelt.

Länderspielpause hin oder her, in den Klubs laufen längst die Planungen für die kommende Saison, auch beim FC Bayern. Beim deutschen Rekordmeister sind es momentan drei Personalien, die hoch gehandelt werden, zwei potenzielle Abgänge und ein möglicher Zugang.

Romelu Lukaku

Da wäre also Romelu Lukaku. Seit 2013 stürmt der 22 Jahre alte belgische Nationalspieler für den FC Everton in der Premier League. Er galt einst als Jahrhunderttalent im Weltfußball. Diesen Status hat er zwar eingebüßt. Doch nach einem missglückten Premier-League-Start vor Jahren beim FC Chelsea ist er in Everton nun schon über mehrere Spielzeiten der gefeierte Mann. In der vergangenen Spielzeit wurde er Torschützenkönig in der Europa League, in dieser Saison steht er bei 25 Toren in 37 Pflichtspielen. Eine überaus beeindruckende Quote, die den bulligen Angreifer längst auch bei Klubs mit weit höheren Ansprüchen in den Fokus gerückt hat.

Sein Vater Roger, gleichzeitig auch sein Berater, ist damit zumindest in den vergangenen Tagen ordentlich hausieren gegangen. Vereine wie Atletico Madrid, Juventus Turin, Chelsea, Manchester United und eben der FC Bayern hätten nachhaltig Interesse an seinem Sohn bekundet, hat er der belgischen Zeitung "Het Laatste Nieuws" gesagt. Für seinen Sohn, so Lukaku senior, kämen aber nur zwei der Interessenten infrage. Das seien Manchester, aber vor allen die Bayern. Die hatten, laut einem Bericht englischer Medien Anfang März, bereits Chefscout Michael Reschke zur Beobachtung auf die Insel geschickt.

Allerdings, so hatte Vater Roger noch eingeschränkt, zu den Bayern rate er seinem Sohn nur, "wenn Robert Lewandowski geht". So ganz einig scheinen sich Sohn und Vater in diesem Punkt allerdings nicht zu sein. "Das ist seine Meinung", hatte Romelu Lukaku auf eine entsprechende Frage geantwortet. Und dass er nächste Saison schon sehr gerne in der Champions League spielen möchte – wohl wissend, dass das für Everton jenseits des Möglichen ist.

Medhi Benatia

Die jüngsten Meldungen über einen der letzten vermeintlich noch gesunden Innenverteidiger der Bayern dürfte die Klubverantwortlichen nun wahrlich nicht erfreut haben. Medhi Benatia musste die Marokko-Länderspiele absagen. Wieder eine Muskelverletzung, wieder Oberschenkelbeschwerden. Es passt in Benatias Saison. Im Grunde ist es eine zum Vergessen. Zwei Mal fehlte er in dieser Spielzeit bereits längere Zeit wegen Muskelbündelrissen im Oberschenkel.

2014 war Benatia für 28 Millionen Euro Ablöse und mit reichlich Tamtam vom AS Rom zu den Bayern gekommen. Er sollte die neue Abwehrkonstante der Münchner werden. Mittlerweile scheint die Personalie Benatia jedoch nicht mehr als ein großes Missverständnis zu sein. Und so wird trotz seines bis 2019 laufenden Vertrages über einen baldigen Abgang Benatias spekuliert. Vor allem italienische Klubs, insbesondere auch Juventus Turin, sollen am Innenverteidiger interessiert sein, immerhin war er zu seiner Zeit in Rom einer der besten Abwehrspieler der Serie A. Von einem Leihvertrag ist die Rede. Nur seine offensichtliche Verletzungsanfälligkeit, so schreibt die "Gazzetta dello Sport", könnte einem ernsthaftem Interesse der Klubs im Wege stehen.

Mario Götze

Die Spekulationen um eine Rückkehr von Mario Götze zu Borussia Dortmund haben am Osterwochenende noch mal ordentlich Fahrt aufgenommen. Laut "Süddeutscher Zeitung" wollte Götze schon im vergangenen Sommer zurück zum BVB. Damals allerdings scheiterte ein möglicher Wechsel an den hohen Ablöseforderungen.

In diesem Sommer aber könnte sich alles um einiges leichter gestalten. Bei den Münchnern kommt Nationalspieler Götze lediglich zu spärlichen Einsätzen. Selbst der bevorstehende Trainerwechsel von Pep Guardiola zu Carlo Ancelotti scheint für den 23-Jährigen nicht mehr von großer Relevanz bezüglich seiner Zukunft zu sein. Und die Überlegungen der Münchner sind klar: Götzes Vertrag läuft im Juni 2017 aus, in der nächsten Transferperiode können sie so ein letztes Mal eine entsprechende Ablöse aufrufen. Mittlerweile soll sie sich auf 20 Millionen Euro belaufen, die Hälfte der noch im vergangenen Sommer bezifferten Forderung. Angesichts dessen, dass die Dortmunder in der nächsten Saison wieder Champions League spielen, eine durchaus machbare Summe für den BVB.

Bereits in den vergangenen Tagen war bekannt geworden, dass sich die Kluboberen aus München und Dortmund am Rande des Bundesligaspiels Anfang März über die Personalie Götze ausgetauscht haben. Kurzum, es wird konkreter. Selbst die überaus kritische Betrachtung von etlichen Dortmunder Fans scheint die BVB-Oberen nicht davon abzuhalten.

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