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Vertrag endet 2017 Mats Hummels stellt seine Zukunft beim BVB infrage

Hummels' Vertrag beim BVB läuft noch ein Jahr. Nach dem Länderspiel gegen England verweigert er ein klares Bekenntnis zur Borussia. Vor allem eine Liga hat großes Interesse am Weltmeister.

"25 bis 30 Spritzen" waren nötig, ehe Mats Hummels wieder lächeln konnte. Das berichtete der Nationalspieler zumindest, als er nach dem 2:3 gegen England im ZDF-"Sportstudio" Platz nahm. Auf dem Weg zum Sessel humpelte er sichtlich; eine Muskelverhärtung hatte ihn dazu gezwungen, sich früh auswechseln lassen zu müssen.

Er habe keinen Riss des Muskels riskieren wollen, sagte der 27-Jährige. Schließlich warten auf ihn im Verein und mit der Nationalmannschaft noch große Aufgaben: die Chance auf das "kleine Triple" aus Meisterschaft, Pokal und Europa League mit dem BVB und natürlich die Europameisterschaft im Sommer in Frankreich, in der dem Weltmeister eine entscheidende Rolle zukommen dürfte. Nebenbei muss Hummels seine sportliche Zukunft planen.

Sein Vertrag in Dortmund endet 2017; im Sommer besteht für die Borussia also letztmalig die Möglichkeit, eine hohe Ablösesumme mit dem Abwehrspieler (Marktwert laut transfermarkt.de 32 Millionen Euro) zu erzielen. "Ich kann nachvollziehen, dass der Verein demnächst eine Entscheidung haben will und nicht bis 2017 warten möchte", sagte Hummels am Samstag.

Premier League jagt Hummels

Dennoch habe er sich nicht entschieden, ob er nach acht Jahren im schwarz-gelben Trikot noch einmal einen anderen Verein kennenlernen möchte. Ich bin derzeit in einer Phase der Entscheidungsfindung und denke viel nach", sagte er: "Es gibt viele Dinge, die ich gern machen möchte. Eine der Sachen ist, länger in Dortmund zu bleiben und das, was wir gerade aufbauen, weiter mitzuführen." Trotzdem halten sich Gerüchte über das Interesse zahlreicher Premier-League-Klubs hartnäckig.

Chelsea und Manchester United würden ihn wohl sofort nehmen, auch seinem ehemaligen Trainer Jürgen Klopp, der inzwischen den FC Liverpool betreut, wird eine große Begeisterung für Hummels' Spielweise nachgesagt. "Ich muss für mich herausfinden, was ich machen möchte", erklärte der Umworbene: "Will ich bei einem anderen Verein spielen? Oder will ich bleiben? Ich warte auf den Tag, an dem ich aufwache und weiß, was ich machen möchte." Ein klares Bekenntnis klingt anders.

Mit diesen Gefühlen steht Hummels beim BVB übrigens nicht allein. Mit Ilkay Gündogan und Henrikh Mkhitaryan sitzen zwei weitere Leistungsträger auf 2017 auslaufenden Verträgen. Während der Armenier zuletzt offen mit Juventus Turin flirtete, kündigte wenigstens Gündogan eine baldige Entscheidung an. Bis Ende April wolle er den Verantwortlichen mitteilen, ob er bleibt oder nicht. Womöglich hängt davon, zumindest ein Stück weit, auch Hummels' Entscheidung ab.

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