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Löwen-Präsident Schneider schmeißt bei 1860 hin

Der Machtkampf beim Zweitligisten 1860 München zollt seinen Tribut. Präsident Dieter Schneider will im Frühjahr sein Amt niederlegen. Löwen-Investor Ismaik hatte zuvor Schneiders Rücktritt gefordert.

Präsident Dieter Schneider will sein Amt beim Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München im Frühjahr niederlegen. Er habe nach reiflicher Überlegung den Entschluss gefasst, nicht mehr für eine weitere Periode zu kandidieren, teilte der 65-Jährige mit. Hintergrund ist ein vereinsinterner Streit um die zukünftige personelle Ausrichtung des Traditionsclubs, an dem auch der Investor Hasan Ismaik beteiligt ist. Der Jordanier hatte in jüngster Vergangenheit mehrfach offen Schneiders Rücktritt eingefordert, den der Präsident bisher aber stets abgelehnt hatte.

"Das Thema Präsidiumsbesetzung hat inzwischen ein Niveau erreicht, das für das ohnehin angeschlagene Ansehen des Vereins schädlich ist", meinte Schneider nun zur Begründung. Bis ein neuer Präsident gewählt ist, wird er aber noch an der Spitze des ambitionierten Vereins bleiben. Ein Nachfolger werde wahrscheinlich frühestens im Mai gewählt, sagte ein Vereinssprecher.

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