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Christian Günter vom SC Freiburg Warum er jetzt eine Glatze hat

Oft schneiden sich Fußballspieler die Haare ab, weil sie eine Wette verloren haben. Bei Christian Günter vom SC Freiburg hat die Glatze einen traurigen Hintergrund. Es geht um seine Freundin.

Was für ein starkes Zeichen! Aus Solidarität mit seiner an Krebs erkrankten Freundin Katrin hat sich Fußballprofi Christian Günter vom SC Freiburg eine Glatze rasieren lassen.

Günters Partnerin kämpft gegen das Hodgkin-Lymphom, einen bösartigen Tumor des Lymphsystems. Sie postete auf Instagram mehrere Fotos, die ihren Kampf gegen die Krankheit in den vergangenen Wochen dokumentieren. Darunter auch ein Schwarz-Weiß-Bild, auf dem sie und der U21-Nationalspieler vom Zweitligaklub SC Freiburg mit kurz geschorenen Haaren in die Kamera lächeln.

Die gängige Therapiemethode bei einer Morbus-Hodgkin-Diagnose besteht in einer Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie. Auf ihrem Instagram-Account zeigt sich Günters Freundin kämpferisch, sie postet regelmäßig Fotos, auf denen sie strahlt und die sie mit aufmunternden Sätzen kommentiert: "Kämpfe mit Leidenschaft, siege mit Stolz, verliere mit Respekt, aber gib niemals auf!"

Die Bilder sind zudem versehen mit den Hashtags #beatingcancer #yesican. Die Heilungsaussichten für Patienten mit Hodgkin-Lymphom sind gut. Bis zu 90 Prozent der Erkrankten können geheilt werden.

Günter könnte aufsteigen

Warum sie ihre Erkrankung öffentlich macht, schreibt Katrin auch. "Ich hoffe, dass ich damit vielleicht auch dem Ein oder Anderen Mut machen kann, weiter zu machen und nicht aufzugeben." Eine bewundernswerte Haltung zu ihrem Schicksal, bei dessen Meisterung von ihrem Freund nun auch optisch unterstützt wird.

Der 22-jährige Günter wird bei den Breisgauern auf der linken Abwehrseite eingesetzt und trug als Stammspieler in dieser Saison zum hervorragenden Abschneiden seiner Mannschaft bei, die in der Zweiten Liga derzeit Platz zwei einnimmt. Günter, der auch schon einen Einsatz in Joachim Löws A-Kader vorweisen kann, war einer der wenigen Freiburger, die den Verein nach dem Abstieg aus der Ersten Liga nicht verlassen hatten, sondern den Vertrag aus Treue zum Klub verlängerten.

Und natürlich weil er in der Nähe seiner Familie und seiner Freundin sein wollte. "Die Nähe zur Heimat ist etwas, woraus ich Kraft schöpfen kann", sagte Günter. Die Chancen, bald wieder im Oberhaus mitzuspielen, stehen für den Defensivspezialisten gut. Freiburg hat vor dem Beginn der Rückrunde bereits ein Polster von fünf Punkten auf den Relegationsplatz drei.

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