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Nick Proschwitz Penis-Blitzer erklärt seinen "Jungenstreich"

Im Trainingslager des SC Paderborn in der Türkei entblößte sich Nick Proschwitz. Der Klub warf ihn raus. Obwohl der Stürmer einen neuen Verein gefunden hat, lässt ihn der "Penisskandal" nicht los.

Erst zog er blank, jetzt tritt er nach. Nick Proschwitz wurde vor einer Woche beim Fußball-Zweitligaklub SC Paderborn suspendiert, weil er im Trainingslager im Mannschaftshotel die Hosen herunter gelassen hatte. Er soll sich in seiner ganzen Pracht Mitspielern und einer Mitarbeiterin der Agentur "Match IQ", die das Trainingslager organisiert hatte, gezeigt haben.

Der Stürmer, der in dieser Saison fünf Tore erzielt hat, soll in der entsprechenden Nacht stark alkoholisiert gewesen und zuvor durch lautes Grölen in der Hotellobby aufgefallen sein. Nicht einmal zwei Wochen nach Bekanntwerden der "Penisaffäre" hat der Stürmer einen neuen Verein. Proschwitz ist in die erste Liga Belgiens zum VV St. Truiden gewechselt.

Das Thema Paderborn ist für ihn damit aber noch nicht abgeschlossen. Besonders die Art und Weise seines Rauswurfs durch Vereinspräsident Wilfried Finke wurmt ihn. "Es war so, wie wenn man früher als Schuljunge vor dem Rektor antreten musste. Ich habe ihm versucht zu erklären, wie es wirklich war. Aber die Meinung des Präsidenten war sehr schnell so, dass ich gehen sollte. Das tat weh", sagte Proschwitz bei Sport1.

"Das war eine Art Jungenstreich"

Proschwitz sieht seinen Ruf beschädigt und hält die Darstellung des verhängnisvollen Abends in Belek/Türkei für überzogen. "Ich habe mich nicht vor ihr entblößt, sondern vor einem Kollegen. Das war wirklich nur eine Art Jungenstreich. Die Mitarbeiterin hatte von meiner Seite aus nichts zu befürchten. Auch für sie war das eine Katastrophe, dass sie in diese Geschichte mit reingezogen wurde", sagte Proschwitz.

Der Stürmer wurde in Paderborn schnell vom Hof gejagt. Direkt nach Bekanntwerden der "Penisaffäre" war klar: Er bestreitet kein Spiel mehr für den Absteiger aus der Bundesliga.

Auch Trainer Stefan Effenberg wollte nichts mehr mit seinem zeigefreudigen Spieler zu tun haben. Laut Proschwitz habe Effenberg nach dem Vorfall nicht mehr mit ihm geredet und sich auch nicht von ihm verabschiedet.

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