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Fehlentscheidung Schiri gibt eindeutiges Elfmeter-Tor nicht

Beim Elfmeter-Schießen eines Youth-League-Spiels, der Champions League für U19-Teams, kam es zu einer krassen Fehlentscheidung: Der Schiri versagte Valencia ein verdientes Tor gegen Chelsea.

Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift – Tor auch. Stefan Kießling von Bayer Leverkusen ging mit seinem Phantom-Tor gegen die TSG Hoffenheim bereits in die Geschichtsbücher des Fußballs ein. Der Ball war nicht drin, das Tor zählte trotzdem.

Ball sprang zurück ins Feld

Dass es auch andersherum laufen kann, bewies ein Schiedsrichter beim Viertelfinalspiel der Uefa Youth League – der Champions League für die U19-Teams – zwischen dem FC Chelsea und dem FC Valencia. Der Unparteiische Adrien Jaccottet versagte den Spaniern ein klares Tor, weil er wohl dachte, dass der Ball am Pfosten gewesen sei. Doch der Schweizer irrte sich gewaltig, denn der Ball sprang aus dem Tor zurück ins Spielfeld.

Der Ball, der deutlich hinter der Linie war, sprang von einer Strebe der Tornetzbefestigung zurück in den Strafraum. Jaccottet, der wie seine Assistenten freie Sicht hatte, sah das anders. Er wähnte den Ball am Pfosten und erkannte das Tor trotz heftiger Proteste der Spanier nicht an – eine denkwürdige Fehlentscheidung.

"Verliert nicht den Glauben an den Fußball"

Da es nach 90 Minuten zwischen den beiden Nachwuchsmannschaften 1:1 gestanden hatte und auch in der Verlängerung keine Tore fielen, musste das Elfmeterschießen eine Entscheidung bringen. Valencias Alberto Gil Barea versenkte seinen Strafstoß sicher im unteren linken Eck. Dachte er zumindest. Doch der Schiri sah es anders.

 

Valencia verlor das Elfmeterschießen mit 3:5 und schied aus der Youth Legue aus.

Via Twitter machte der Trainer von Valencias Profimannschaft, Gary Neville, seinem Ärger Luft: "Skandalös!! Ich kann nicht glauben, was wir da gerade gesehen haben.

Valencia will Protest bei der Uefa einlegen

Noch am Dienstagabend kündigte Valencia an, schriftlich Protest bei der Uefa einzulegen. "Wir sind alle unheimlich stolz auf den Auftritt und den Kampfgeist, den ihr heute gezeigt habt", sagte Valencias Präsident Lay Hoon Chan.

Er sei sich sicher, dass die Erfahrungen aus diesem Wettbewerb den Spielern helfen werden, noch bessere Profis zu werden: "Verliert wegen dieses Vorfalls nicht euer Vertrauen und euren Glauben an den Fußball."

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