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FIFA-Skandal Franz Beckenbauer hört als Sky-Experte auf

Franz Beckenbauer hat seinen Vertrag bei dem Sportsender Sky aufgelöst. Als Grund nannte der "Kaiser", der zuletzt in der FIFA-Affäre unter Druck geriet, persönliche Gründe.

Sein Wort hatte Gewicht. Wenn er die verbale Keule rausholte, dann mussten Spieler und Trainer schon mal in Deckung gehen. Doch so oft er kritisierte, so oft lobte er auch, wenn es angebracht war. In der Reihe der Experten, auf die Fernsehsender seit Jahren rund um Fußballübertragungen zurückgreifen, stand er ganz vorn.

Doch nun ist Schluss. Franz Beckenbauer hat genug. Er, der seit Jahren für den Bezahlsender Sky den Experten gab, quittiert den Job. Sein Auftritt ihm Rahmen des Viertelfinal-Rückspiels in der Champions League zwischen dem FC Bayern und Juventus Turin wird der Letzte sein. Das gab Sky unmittelbar vor der Partie bekannt. Beckenbauer gehörte schon im ersten Sendejahr 1991 zum Kommentatoren-Team von Sky-Vorgänger Premiere.

Beckenbauer: "Ich möchte mir eine Pause gönnen"

Nach den turbulenten Ereignissen der letzten Monate, insbesondere auch nach dem schweren privaten Schicksalsschlag, ist es der Wunsch von Franz Beckenbauer, dessen Sohn Stephan im vergangenen Jahr gestorben war, mehr Zeit für sich und seine Familie zu haben. Deshalb bat er Sky, die langjährige Zusammenarbeit nach dem Viertelfinalrückspiel seines FC Bayern gegen Juventus Turin auf unbestimmte Zeit nicht fortzuführen.

"Ich bin jetzt 70 Jahre alt, stehe seit über 50 Jahren in der Öffentlichkeit und bin für den Fußball – ob als Spieler, Trainer oder Funktionär – zigmal um die Welt gereist. Nach so langer Zeit möchte ich mir eine Pause gönnen", sagte Beckenbauer am Mittwoch und dankte Sky sowie all den langjährigen Weggefährten und Kollegen für die intensive und gute Partnerschaft.

Mit Beckenbauer verliert die Experten-Crew von Sky ihr bekanntestes Gesicht, ihr bleiben in vorderster Linie Ottmar Hitzfeld, Dietmar Hamann und Christoph Metzelder. Carsten Schmidt, CEO von Sky Deutschland, sagte, dass man den Wunsch Beckenbauers natürlich respektiere. Jedoch nehme ihn man mit Bedauern zur Kenntnis.

"Es war allen Kollegen bei Sky sowie mir selbst eine große Freude, über insgesamt 25 Jahre mit Franz zusammenzuarbeiten. Seine Persönlichkeit und seine fachkundigen Analysen haben unsere Sendungen ebenso bereichert wie seine charmante Art", ergänzte Schmidt: "Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und bedanken uns bei ihm für seine Unterstützung."

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