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Skandal in Brasilien Polizei verhaftet Kopf der WM-Ticketmafia

Die Polizei in Brasilien meldet einen Fahndungserfolg im Skandal um illegal verkaufte WM-Tickets. Der Kopf des Ticket-Rings wurde festgenommen – es handelt sich um den Direktor eines FIFA-Partners.

Die Polizei in Rio de Janeiro hat am Montag den Hauptverdächtigen im Skandal um illegal verkaufte WM-Tickets im Hauptquartier des Fußball-Weltverbandes FIFA festgenommen. Beim tagelang gesuchten "Mister X" handelt es sich laut brasilianischer Medien um Ray Whelan, Exekutiv-Direktor des FIFA-Ticket-Vertriebspartners Match Services.

Whelan soll der Bande, die vor einer Woche mit der Festnahme von elf Personen aufgeflogen war, Kartenpakete aus Kontingenten für Hospitality und VIPs zugespielt haben. Die Polizei kam Whelan durch die Auswertung von Telefonaten auf die Spur, nachdem die FIFA am Morgen der Untersuchungsbehörde Dokumente mit all ihren Telefonnummern übergeben hatte. 

Die Tickets aus dem Hospitality-Kontingent tauchten im Zuge der groß angelegten Ermittlungen der brasilianischen Polizei-Aktion unter dem Namen "Jules Rimet" auf. Die FIFA hatte am Sonntag ihr Statement erneuert, dass bislang kein Mitarbeiter oder Funktionär unter Verdacht stünde oder von den Behörden verhört worden sei.

Die FIFA habe insgesamt 141 Tickets zurückverfolgt, die ihr von der Polizei zur Verfügung gestellt worden seien. Davon seien einige von Agenturen weiterverkauft worden, die Ticket-Pakete vom FIFA-Vertriebspartner Match Hospitality gekauft hätten. Nach Angaben des zuständigen Polizeibeamten Fábio Barucke wurden durch das illegale Ticket-System bis zu zwei Millionen Reais (rund 665 000 Euro) pro WM-Spiel eingenommen.

 

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