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Umstrittene Szenen bei Siegesfeier in Berlin DFB-Stars verhöhnen Argentinier und Seleção

Weltoffen und respektvoll? Während der WM präsentierten sich die DFB-Spieler als perfekte Gäste. Bei der Berlin-Party sah das anders aus. Die Spieler verhöhnten die Argentinier.

Bei der Fußball-WM in Brasilien präsentierte sich die deutsche Nationalmannschaft als perfekte Gäste. Nach dem historischen 7:1-Sieg gegen die Seleção legte Bundestrainer Joachim Löw viel Wert darauf, nicht arrogant zu wirken. "Man sollte das Ergebnis jetzt auch nicht zu hoch hängen", erklärte Löw. "Wir müssen jetzt Demut haben und uns mit aller Ruhe vorbereiten auf das Finale."

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Von dieser Demut war während der Siegesfeier auf der Berliner Fanmeile nicht mehr viel zu spüren. Beim Einzug auf die Bühne am Brandenburger Tor erlaubten sich sechs deutsche WM-Spieler zunächst einen Scherz auf Kosten des Finalgegners Argentinien. "So gehen die Gauchos, die Gauchos gehen so", sangen die Spieler Mirsolav Klose, André Schürrle, Shkodran Mustafi, Mario Götze, Roman Weidenfeller und Toni Kroos, als sie tief gebückt auf die Bühne liefen. Daraufhin richteten sie sich auf: "So gehen die Deutschen, die Deutschen, die gehen so."

Auch die nächste Gruppe auf der Bühne machte sich über einen unterlegenen Konkurrenten lustig. Mit einer Hand auf der Schulter des Vordermannes präsentierten sich Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer, Benedikt Höwedes, Kevin Großkreutz, Julian Draxler und Matthias Ginter den Fans. Die brasilianischen Spieler demonstrierten vor jedem WM-Duell mit dieser Geste ihren Teamgeist.

Gewaltiger Ansturm auf Fanmeile

Nach dem Eintrag ins Gästebuch der Stadt Berlin feierten die Fußball-Weltmeister vor Hunderttausenden Fans. Dabei präsentiertet sich das DFB-Team in schwarzen T-Shirts mit einer großen Eins auf der Brust. Am Ende gab es immerhin eine versöhnliche Geste. Die Mannschaft reckte ein Riesen-Banner mit der Aufschrift "Obrigado Fans! Der vierte Stern ist unser!" in die Höhe.

Die Fanmeile hatte bereits beim Öffnen der Tore um 6 Uhr früh einen gewaltigen Ansturm erlebt. Keine zwei Stunden später mussten die ersten Einlasskontrollen wegen Überfüllung geschlossen werden. Einige hatten dort in einem Zelt sogar übernachtet, um sich einen guten Platz zu ergattern.

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