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Extrem-Ausraster nach Rot Fußballer soll für dieses unglaubliche Foul ins Gefängnis

Zweikampf in einem Amateurspiel: Ein Spieler tritt seinen Gegenspieler um. Er sieht Rot. Was er dann macht, übersteigt alles, was auf Fußballplätzen je zu sehen war. Nun ermittelt der Staatsanwalt.

Wir haben ja schon eine Menge übler Fouls gesehen im Fußball: Blutgrätschen, Ellbogenchecks, auch Zinedine Zidanes Kopfnuss gegen Materazzis Brustkorb. Üble Geschichten waren dabei. Aber was jetzt in der Türkei passierte, spielt definitiv in einer anderen Liga.

WM 2006 - Zidanes Kopfstoß. (Foto: pa/dpa/WDR)

Im Amateurspiel zwischen Nazilli Sanayispor und Dallicaspor kommt es zu einem Zweikampf zwischen Mehmet De?irmenci und Kayhan Karata?. De?irmenci läuft seinem Gegenspieler den Ball ab, bekommt einen harmlosen Bodycheck – und rastet komplett aus. Erst holt er Karata? von hinten brutal von den Beinen. Der Schiedsrichter zeigt ihm sofort die Rote Karte.

Dann dreht sich De?irmenci um, tritt dem am Boden liegenden Karata? mit voller Wucht mit der Fußspitze ins Gesicht. Eine Aktion, die einem das Blut gefrieren lässt. Das Opfer musste mit neun Stichen genäht werden. "Ich wusste nicht, wie mir geschah. Ich kenne De?irmenci nicht persönlich und weiß nicht, warum er so gehandelt hat. Er hat mich vor ein paar Jahren schon einmal brutal gefoult, damals fiel ich sechs Wochen aus", erklärte Karata?.

Zwischen drei und sechs Jahre Haft gefordert

Obwohl De?irmenci sich bei seinem Gegenspieler tags darauf entschuldigte, suspendierte sein Klub Sanayispor ihn. Die "Aydin Amateur Fußball Organisation" sperrte ihn für zwei Jahre und 21 Spiele. Mehr noch: Für den Horrortritt muss er womöglich hinter Gitter. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, fordert eine Haftstrafe zwischen drei und sechs Jahren.

"Mich interessiert nicht, was er für eine Sperre bekommt, sondern was er vom Gericht für eine Strafe bekommt", sagte Karata?. De?irmenci wollte sich öffentlich nicht äußern. Es heißt, dass er mit dem Fußballspielen aufhören will.

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