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Rafael van der Vaart Gedemütigt in Spanien

Rafael van der Vaart wollte in Sevilla noch einmal angreifen. Aber er kommt kaum zum Einsatz und ist verzweifelt. Der Tiefpunkt: Die Demütigung durch seinen Trainer vor dem Pokal-Derby.

Die tiefe Fall eines ehemaligen Weltstars. Rafael van der Vaart wollte seiner Karriere mit dem Wechsel vom HSV zu Betis Sevilla noch mal einen Schub geben. Der Neuanfang in Spanien gerät zur Katastrophe.

Nach drei Jahren in Hamburg zog es van der Vaart zurück nach Spanien. In das Land seiner Mutter. In das Land, in dem er bei Real Madrid zum Superstar aufgestiegen ist. Bei Betis erlebt sein Absturz, der in den vergangenen beiden Jahren beim HSV begann, eine Fortsetzung.

Der Holländer hat beim Aufsteiger, bei dem auch Heiko Westermann spielt, noch keine Partie über die volle Distanz gemacht. Wenn er überhaupt spielen darf, dann immer nur ein paar Minuten.

Beim Pokalspiel gegen den FC Sevilla (0:4) war wieder mal kein Platz für den 109-fachen Nationalspieler im Kader von Betis. Die Art und Weise, wie van der Vaart von seiner Nichtberücksichtigung erfuhr, hätte nicht demütigender sein können.

Kein Trikot für van der Vaart

Interimstrainer Juan Merino, der beim Abstiegskandidaten das Sagen hat, bis ein Nachfolger für den gefeuerten Pepe Mel gefunden ist, hielt es nicht für nötig, mit van der Vaart zu sprechen. Der Mittelfeldspieler erfuhr von seiner Degradierung in der Kabine. Für van der Vaart lag kein Trikot bereit. Das klare Zeichen des Trainers: Ich brauche dich nicht!

"Ich muss zugeben, dass ich den absoluten Tiefpunkt meiner Karriere erreicht habe", sagte van der Vaart zur "Bild". Der Vertrag des 32-Jährigen läuft bis 2018. Sollte sich nichts an seiner Situation ändern, könnte das Kapitel Sevilla ganz schnell wieder vorbei sein. Van der Vaart denkt an einen vorzeitigen Abschied: "Ich will spielen!"

Turbulentes Privatleben

Der sportliche Absturz geht mit seinen privaten Eskapaden einher. War er früher mit seiner Gattin Sylvie Liebling des Boulevards, ist van der Vaarts Privatleben mittlerweile zu einer schlechten Seifenoper verkommen. Wegen angeblichen Handgreiflichkeiten an Silvester kam es zur Trennung von Sylvie. Van der Vaart blieb nicht lange allein – die neue Frau an seiner Seite wurde Sylvies beste Freundin Sabia Boulahrouz.

Die beiden inszenierten sich perfekt und ließen die Öffentlichkeit an ihrem Glück teilhaben. Es hielt nicht lange. Nach zwei Jahren die Trennung, obwohl sie schwanger war. Van der Vaart glaubte das nicht und forderte laut der holländischen Zeitung "De Telegraaf" einen Schwangerschaftsbeweis von seiner Ex-Freundin.

Im Dezember erlitt Sabia eine Fehlgeburt. Da hatte er schon wieder eine Neue, das holländische Model Christie Bokma. Van der Vaart bleibt in den Schlagzeilen – positiv sind sie schon lange nicht mehr.

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