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Real Madrid Was bedeutet die Sperre für Lewandowski und Reus?

Die restliche Transferperiode wird turbulent: Real Madrid hat mindestens drei Superstars auf dem Zettel – doch jetzt läuft die Zeit davon. Manchester United kann sich freuen. Und Bayern und der BVB?

Zweieinhalb Wochen dauert die laufende Transferperiode noch. Für Real Madrid zählt ab jetzt jede Minute. Nachdem die Fifa eine einjährige Transfersperre gegen die "Königlichen" verhängt hat, bleiben Präsident Florentino Pérez nur noch 17 Tage für mögliche Neuverpflichtungen. Danach muss er tatenlos zusehen.

Die spannendste Frage: Was bedeutet die Transfersperre für die von der Sportzeitung "AS" kürzlich ausgerufene "Operacion Lewandowski"? Die Stärken des Polen kennen sie in Spaniens Hauptstadt spätestens seit dem Champions-League-Halbfinale 2013, als Lewandowski vier Tore gegen Real schoss. Damals trug er noch das Trikot von Borussia Dortmund.

Zidane will Pogba. Kriegt er ihn?

Bei den Bayern dürften sie kein Interesse daran haben, ihren Top-Torjäger ziehen zu lassen, zumal nicht in den nächsten zwei Wochen. Andererseits: Lewandowskis Berater priesen bereits die guten Bedingungen in Spanien. Kann sich der 27-Jährige bis zum Sommer 2017 gedulden? Früher ist ein Wechsel nach Ablauf dieser Transferperiode nämlich nicht möglich.

Dieselbe Frage stellt sich derzeit wohl Paul Pogba. Der Juve-Star ist der erklärte Wunschspieler von Reals Neu-Trainer Zinedine Zidane und schwärmte bei der Weltfußballer-Wahl über Cristiano Ronaldo: "Einmal mit ihm in einer Mannschaft zu spielen wäre ein Traum." Auch für Pogbas Verpflichtung tickt nun die Uhr, der ohnehin schon astronomische Preis von angeblich 80 Millionen Euro Ablöse dürfte sich noch einmal erhöhen.

Was wird aus Griezmann?

Immer wieder mit Real in Verbindung gebracht wird auch BVB-Star Marco Reus. Der Nationalspieler verlängerte seinen Kontrakt bei der Borussia zwar im vergangenen Jahr bis 2019; bei einem entsprechenden Angebot könnten die Dortmunder ihn allerdings wohl kaum halten.

David De Gea hatte sich schon zu einem Wechsel nach Madrid durchgerungen, ehe er wegen eines peinlichen Formfehlers nach Manchester zurückkehren musste. Ein Transfer im kommenden Sommer gilt seither als beschlossene Sache, ist durch das Fifa-Urteil de facto jedoch ausgeschlossen.

Auch Atletico Madrid gerät durch die Transfersperre unter Zugzwang. Der Star des Teams, Antoine Griezmann, wird von halb Europa umworben, auch der FC Bayern soll Interesse haben. Lässt der Klub seinen besten Spieler ziehen, wenn er keinen Ersatz verpflichten darf? Zwar holte "Atleti" in diesem Winter bereits Augusto Fernandez von Celta Vigo. Das Griezmann-Dilemma löst das jedoch nicht.

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