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NBA Nach Rondo-Attacke: Referee outet sich als homosexuell

Nach einer üblen Schimpftirade von Basketball-Star Rajon Rondo hat sich Schiedsrichter Bill Kennedy als homosexuell geoutet. "Ich bin stolz, ein NBA-Referee zu sein. Und ich bin stolz, ein schwuler Mann zu sein", sagte Kennedy bei Yahoo Sports. Er wolle junge Männer und Frauen ermutigen, sich von niemandem Schuldgefühle wegen ihrer Orientierung einreden zu lassen.

Rondo, einst Teamkollege von Dirk Nowitzki in Dallas, hatte beim Spiel seiner Sacramento Kings gegen die Boston Celtics die Offiziellen wild beschimpft. Dabei soll als eines der noch netteren Wörter mehrmals der Begriff "Schwuchtel" in Richtung Kennedy gefallen sein. Rondo, der vom Spiel ausgeschlossen wurde, bestritt dies.

NBA-Commissioner Adam Silver begrüßte Kennedys Schritt. "Ich unterstütze Bills Entscheidung, sein Leben stolz und offen zu führen, von ganzem Herzen", sagte Silver: "In seinen 18 Jahren als NBA-Schiedsrichter hat er mit Leidenschaft, Hingabe und Courage geglänzt. Damit wird er weiter einen positiven Einfluss auf andere ausüben."

In der harten Männer-Welt der NBA ist Homosexualität weiter größtenteils ein Tabu-Thema. 2013 hatte sich NBA-Spieler Jason Collins als erster aktiver Sportler einer der großen US-Ligen offen zu seiner Homosexualität bekannt. Anderthalb Jahre später beendete Collins seine Karriere, weil er kein Vertragsangebot mehr erhielt.

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