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Sport Anand macht's wieder spannend

Am elften Tag des Kandidatenturniers in Moskau konnte sich Viswanathan Anand durch einen Sieg im Top-Duell mit Sergey Karjakin wieder an die geteilte Spitze setzen. Gleichzeitig verspielte Fabiano Caruana den sicher geglaubten Erfolg gegen Schlusslicht Veselin Topalov. Karjakin muss sich noch nicht abschreiben.

Aronian hätte sich heute eine Chance auf den Turniersieg aufrechterhalten können. Durch die anstehenden Partien gegen Caruana und Karjakin war noch alles drin für den Armenier. Mit der Niederlage gegen Svidler wird es nun aber schwierig.

Für den Russen ist es der erste Turniersieg. In Zeitnot kippte der leichte Vorteil Aronians im Endspiel und Svidler drang mit Dame und Turm in die weiße Stellung ein.

Der Führende im Klassement bestätigte auch gegen Schlusslicht Topalov seine souveräne Leistung der Rückrunde. Zumindest sah es über lange Strecken der Partie danach aus. Doch der Amerikaner verspielte seine Dominanz nach einem abgelehnten Läufertausch und stimmte schließlich einer Punkteteilung zu.

Ausschlaggebend dafür war die Zeit. In der Vorbereitung des Endspiels fehlten dem Favoriten schließlich die Ideen. Für Caruana bleibt ein straffes Schlussprogramm: Aronian, Svidler und Caruana warten noch auf den 23-Jährigen.

Nach der gestrigen Pleite war es wenig überraschend, dass sich der Inder heute auf seine Stärken beschränkte. Auf den gewohnten Spanier antwortete Karjakin ebenso wenig überraschend mit der Berliner Verteidigung. Die scheinbar ausgeglichene Stellung konnte der etwas aktivere Anand leicht zu seinem Vorteil nutzen.

Der Ex-Weltmeister musste mit Blick auf den direkten Vergleich, der bei Punktgleichstand am Ende entscheidend ist, gewinnen. Diese Motivation schlug sich in Anands Konzentration nieder. Trotzdem schaffte es Karjakin im Mittelspiel, einige Figuren abzutauschen.

Die Initiative behielt Anand durch einen Vorstoß auf dem Damenflügel dennoch und holte sich nach 37 Zügen einen Mehrbauern. Seine Passivität und der Zeitdruck wurden dem Russen schließlich zum Verhängnis. Geduldig spielte Vishy seinen vierten Turniersieg runter.

Der Remis-König von Moskau hätte beinahe seinen Bann gebrochen und den ersten Sieg im Turnier eingefahren. Gegen Nakamura, der sich keine großen Hoffnungen mehr machen konnte, dominierte der Niederländer das Geschehen über weite Strecken, verschenkte dann aber fahrlässig seinen Springer.

Nakamura nutzte diesen Fehler mit dem richtigen Verteidigungsweg und leitete so das glückliche Remis ein.

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