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Nach Bandencheck Schweizer Eishockey-Profi querschnittsgelähmt

Tragödie beim Eishockey: Der Schweizer Ronny Keller ist nach einem Check kopfüber in die Bande geprallt. Die fatale Folge: Der Profi ist querschnittsgelähmt. Sein Gegenspieler ist geschockt.

Der Schweizer Eishockey-Profi Ronny Keller hat nach einem fatalen Check in einem Zweitligaspiel eine Querschnittslähmung erlitten. Der Verteidiger des EHC Olten war am Dienstagabend im Playoff-Halbfinale gegen den SC Langenthal von Gegenspieler Stefan Schnyder in der Nähe der Bande gecheckt worden und Kopf voraus in die Begrenzung gekracht. Das Schweizer Paraleptiker-Zentrum in Nottwil, in das der 33-Jährige nach dem Unfall gebracht worden war, teilte am Donnerstag mit: "Die Folge der schweren Verletzung des vierten Brustwirbels von Ronny Keller wird eine bleibende Querschnittslähmung sein." Kopf- und Hirnverletzungen wurden dagegen nicht festgestellt.

Keller sei wach, ansprechbar und bereits über die Schwere seiner Verletzung informiert worden, sagten die Ärzte. Ein Schiedsrichter der Nationalliga B muss nun über Sanktionen gegen den Langenthaler Schnyder entschieden. Dieser zeigte sich gegenüber der Zeitung "20 Minuten" geschockt: "Ich bin mit Ronny in die Ecke gefahren, so wie ich das schon hundertmal in einem Spiel getan habe, und aus einer Verkettung von unglücklichen Umständen ist dieser tragische Unfall entstanden. Ich wollte ja nur vor ihm an die Scheibe kommen."

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