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Luca di Montezemolo "Keine guten Neuigkeiten von Schumacher"

Michael Schumacher gehe es nicht gut, sagt zumindest sein langjähriger Freund Luca di Montezemolo. "Leider hat ihn ein zufälliger Ski-Unfall zerstört", so der ehemalige Ferrari-Präsident.

Luca di Montezemolo hat mit nebulösen Andeutungen die Gerüchte um den Gesundheitszustand von Michael Schumacher befeuert. "Ich erhalte oft Neuigkeiten darüber, wie es ihm geht", sagte der langjährige Ferrari-Chef in einem Interview anlässlich des 60. Geburtstags des Magazins "Quattroroute": "Leider sind sie nicht gut." Weitere Details nannte der 68-Jährige nicht.

Auffällig: Di Montezemolo, der als enger Wegbegleiter der Familie Schumacher gilt, sprach in der Vergangenheitsform von seinem Freund: "Er war ein großartiger Rennfahrer. Wir sind auf beruflicher und menschlicher Ebene einen langen gemeinsamen Weg gegangen. Unsere Kinder sind etwa im selben Alter. Es war eine Freude, ihn zu erleben. " Bei Ferrari gewann Schumacher fünf seiner sieben WM-Titel in der Formel 1.

"Schumacher war ein vorsichtiger Skifahrer"

"Das Leben ist komisch", sagte di Montezemolo noch: "Er hatte als Rennfahrer nur einen schweren Unfall. Und der ging auch noch auf einen Ferrari-Fehler zurück. Leider kam dann noch der Ski-Unfall." Schumacher war am 29. Dezember 2013 in den französischen Alpen auf einen Felsbrocken gestürzt und hatte schwere Kopfverletzungen erlitten. Nach Monaten im Koma kehrte er Mitte 2014 in seine Schweizer Wahlheimat zurück, wo er bis heute behandelt wird.

"Es wäre falsch zu behaupten, dass er ein rücksichtsloser Skifahrer war", sagte di Montezemolo mit Blick auf die Tatsache, dass Schumacher außerhalb der offiziellen Piste gestürzt war: "Er war immer sehr vorsichtig, erst recht auf Skiern." Zuletzt hatten Ross Brawn, Jean Todt und Flavio Briatore immer wieder Andeutungen über den Zustand des erfolgreichsten Formel-1-Piloten der Geschichte gemacht. Sein letzter Teamchef Brawn meinte unter anderem, er sei "auf einem Weg, den wenige beschritten haben."

Vor anderthalb Monaten hatte Managerin Sabine Kehm erstmals konkrete Angaben zum Genesungsfortschritt des 47-Jährigen gemacht. Demnach kann Schumacher auch zwei Jahre nach dem Unfall nicht laufen.

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