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Zum Jubiläum Corinna eröffnet Michael-Schumacher-Ausstellung

Anlässlich eines ganz besonderen Jubiläums eröffnet eine Michael-Schumacher-Ausstellung. Es war einer der sehr seltenen öffentlichen Auftritte von Ehefrau Corinna und den Kindern seit dem Skiunfall.

Der Tag war strategisch klug gewählt. Am Montag eröffneten Corinna Schumacher und die Deutsche Vermögensberatung in Marburg die Ausstellung "Michael Schumacher - der Rekordweltmeister". Die DVAG beging das 20-jährige Jubiläum als Sponsor des früheren Rennfahrers, und auch Schumachers erste Dienstfahrt mit einem Ferrari jährte sich am 15. Februar 2016 zum 20. Mal.

Anno 1996 hatte der heute 47-Jährige seinen ersten roten Formel-1-Wagen enthüllt und anschließend fleißig Testkilometer auf der Heimstrecke des Rennstalls in Fiorano absolviert. Auf der Tribüne schaute die versammelte Führungsriege der Scuderia zu: Ferrari-Chef Luca di Montezemolo, Fiat-Patron Gianni Agnelli und Piero Ferrari, der Sohn des legendären und 1988 verstorbenen Firmengründers Enzo. Ihnen gefiel ganz offensichtlich, was der 27-jährige Deutsche da ablieferte.

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"Genießen wir diesen Tag", sagte Ferrari-Präsident di Montezemolo süffisant, während der F310 im Hintergrund vorbeisauste: "Immerhin hat dieses Auto noch kein Rennen verloren."

Der traditionsreichste Rennstall der Formel 1 wartete damals bereits seit 13 Jahren auf einen WM-Titel. Obwohl Schumacher in seiner ersten Saison in Rot insgesamt drei Rennen gewinnen konnte, mussten sich die Italiener drei weitere Jahre gedulden, ehe sie wieder eine Konstrukteursmeisterschaft bejubeln durften. 2000 holte Schumacher dann den ersten von insgesamt fünf WM-Fahrerpokalen.

Schumachers Sohn erhält Unterstützung

Dieses sowie zahlreiche andere Autos aus seiner einzigartigen Formel-1-Karriere sind seit Montag in der Unternehmenszentrale ausgestellt. Der Eintritt ist frei, insgesamt ist die Ausstellung auf zwei Jahre angelegt. "Großformatige Rennszenen, Medienstationen sowie exklusive Exponate aus dem Privatbesitz der Familie Schumacher erlauben Einblicke in die Art, wie der Formel-1-Rekordweltmeister den Beruf des Rennfahrers neu definierte", heißt es von Konzernseite.

ADAC Formel 4 - Mick Schumacher. (Foto: dpa)

Zur Eröffnung waren insgesamt 200 Gäste geladen, darunter Norbert Haug und Stefano Domenicali, zwei Förderer Schumachers. Auch Vater Rolf sowie die Kinder Gina-Maria und Mick waren gekommen, es war einer der ganz seltenen öffentlichen Auftritte der Familie seit Michael Schumachers verhängnisvollem Unfall. Den Formel-4-Piloten Mick unterstützt die DVAG seit dem vergangenen Jahr ebenfalls.

Wieviel der siebenmalige Formel-1-Champion davon mitbekommt, ist unklar. Bei einem Skiunfall in den französischen Alpen hatte er sich am 29. Dezember 2013 ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen und lange im Koma gelegen. Seit Sommer 2014 erholt er sich in seiner Schweizer Wahlheimat Gland.

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Zuletzt hatte Managerin Sabine Kehm mitgeteilt, dass Meldungen, nach denen der erfolgreichste Rennfahrer der Geschichte wieder eigenständig laufen könne, "nicht der Wahrheit" entsprechen. Am Montag sagte Kehm: "Natürlich fehlt Michael an Tagen wie heute. Leider können wir das, was passiert ist, nicht ändern." Man könne nur geduldig hoffen und ihn bei allem unterstützen, "dass er eines Tages wieder dabei sein wird".

Die Schumacher-Ausstellung ist auf zwei jahre angelegt. (Foto: DVAG)

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